Dienstag, 21. Oktober 2014

Charakterskizzen des heiligen Bruno (11/15)

In diesen Tagen nach dem Rücktritt des bisherigen und der Wahl eines neuen Reverendus Pater (Kartäuser-General und Prior der Grande Chartreuse) erscheint es fast prophetisch, den Charakter des heiligen Bruno zu betrachten. Sind es doch alles Eigenschaften, die von einem Ordensoberen erwartet werden.

So wollen die Freunde des Ordens der Kartäuser noch intensiver für die Mönche und Nonnen beten und dafür, dass sie am 3. November eine Wahl nach dem Herzen Jesu treffen.

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„Von oben“

Dazu kam seine Treue zur kirchlichen Reform, seine herrliche Hingabe an den göttlichen Ruf und das anhaltende Gebet, in welchem er Stufen der Kontemplation erreichte, die der Gabe der Weisheit zugerechnet werden.

Bruno war kein Büchergelehrter. Was er ersehnte, lebte und lehrte, war die echte Kunst, auf das Höchste Gut hin zu leben, also eine Weisheit, die ‚von oben‘ kommt.

(Vgl. Gerardo Posada, Der heilige Bruno, Kapitel: Güte - Weisheit – Einfachheit, 157ff)


Montag, 20. Oktober 2014

Generaloberer der Kartäuser zurück getreten

Wegen schwerer Krankheit hat der Reverendus Pater, Dom François-Marie Velut, der Generalobere des Kartäuserordens und Prior des Mutterklosters Grande Chartreuse, der Religiosenkongregation seinen Rücktritt angeboten, der am 13. Oktober 2014 angenommen und bestätigt wurde.



Dom François-Marie, der sich in seinem 66. Lebensjahr befindet, war erst vor zwei Jahren, am 21. September 2012, als Nachfolger von Dom Marcellin Theeuwes zum Ordensoberen gewählt worden.

Ich bitte um inständiges Gebet sowohl für Dom François-Marie als auch für die Wahl eines guten Nachfolgers.

Die Neuwahl des Generaloberen und Priors der Großen Kartause ist für den 3. November 2014 vorgesehen.


Charakterskizzen des heiligen Bruno (10/15)

Lebens - Weise

Sein doktrinales und sittliches Lehramt wurde in Frankreich und darüber hinaus hoch geschätzt. Denken wir auch an seine Gründungen, zu denen ihm seine stets ergebene Schüler folgten, an seine monastische Schöpfung und an sein beispielhaftes Leben.

Es war eine Lebensweisheit, die Bruno durch das Studium der menschlichen Wissenschaften und des Wortes Gottes, in dessen Einsicht er hervorragte, erworben hatte.

(Vgl. Gerardo Posada, Der heilige Bruno, Kapitel: Güte - Weisheit – Einfachheit, 157ff)


Sonntag, 19. Oktober 2014

Der Aufstieg zur Grande Chartreuse (1/2)

Die Correrie der Grande Chartreuse, 
das ehemalige Brüderhaus, 
oder das "Untere Haus", heute 
das Museum der Großen Kartause.

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Das Hauptgebäude (rechts) wurde im Jahre 1957 als Museum eingerichtet. Im vergangen Jahr wurde es einer gründlichen Renovierung unterzogen und in diesem Jubiläumsjahr des heiligen Bruno wieder neu eröffnet. Es werden nicht nur Gemälde und Skulpturen gezeigt, auch eine Kartäuserzelle kann begutachtet werden und viele weiter Informationen sind den Besuchern zugänglich. Im linken, vorderen Gebäude ist ein Museumsladen oder Klosterladen untergebracht.

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.




Blick in den Garten der Correrie, 
mit Kapelle.


Ein breiter Weg führt vorbei 
an einem großen Kreuz ohne Corpus 
weiter hinauf zum Kloster.




Hier beginnt der Bereich der Stille, 
die Besucher sollen schweigen, 
damit die Mönche nicht gestört 
und belästigt werden.



Für die Fotos bedanke ich mich bei Familie Capper,
von der ich die Erlaubnis zur Veröffentlichung erhielt!
http://www.capper-online.de



Samstag, 18. Oktober 2014

Charakterskizzen des heiligen Bruno (9/15)

Ebenso wie er gut war, war er weise.

Er war kein Intellektueller, der für originell, tief oder gescheit gehalten werden will. Er war weder ein Erneuerer noch ein Initiator einer Lehre, vielmehr war er ein Meister, dessen Verhalten und Wort voll echtem Leben sind, das heißt von Gott stammen, dem Leben entströmen und es einflößen.

(Vgl. Gerardo Posada, Der heilige Bruno, Kapitel: Güte - Weisheit – Einfachheit, 157ff)


Freitag, 17. Oktober 2014

Charakterskizzen des heiligen Bruno (8/15)

‚O Bonitas! O Güte!‘  - der Wahlspruch jenes guten Menschen Bruno.

Strenge Klausur und Keuschheit in der Berufung hielt Bruno beispielhaft ein. Seine Treue, sein männlich starker Glaube leuchtet noch einmal auf ihn in dem Glaubensbekenntnis, zu dem er, bereits sterbend, seine Söhne um sich scharte.

(Vgl. Gerardo Posada, Der heilige Bruno, Kapitel: Güte - Weisheit – Einfachheit, 157ff)


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