Montag, 21. April 2014

Es fehlt uns das Licht der Liebe.

Die Schrecklichkeit der Sünde erkennen wir erst im göttlichen Licht. 

Um von ihm erfasst zu werden, müssen wir es erbitten und erwarten. 

Es leuchtet immer sofort, 
wenn wir darum beten, 
aber es leuchtet früher oder später immer, 
wenn wir darauf warten.

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

Sonntag, 20. April 2014

Hochgelobt sei das heilige Antlitz in dem Glanz der Auferstehung!

Hochgelobt sei Jesus !
Hochgelobt sei das heilige Antlitz Jesu!
Hochgelobt sei das heilige Antlitz 
in der majestätischen Schönheit seiner himmlischen Züge!
Hochgelobt sei das heilige Antlitz 
in allen seinen Worten, die aus seinem Munde kamen !
Hochgelobt sei das heilige Antlitz 
in allen seinen Blicken seiner anbetungswürdigen Augen!
Hochgelobt sei das heilige Antlitz 
in der Verklärung am Berge Tabor!
Hochgelobt sei das heilige Antlitz, 
erschöpft von den Mühen des Apostolats!
Hochgelobt sei das heilige Antlitz 
in dem blutgewordenen Schweiß der Agonie!
Hochgelobt sei das heilige Antlitz 
in den Demütigungen der Passion!
Hochgelobt sei das heilige Antlitz 
in den Schmerzen des Todes!
Hochgelobt sei das heilige Antlitz 
in dem Glanz der Auferstehung!
Hochgelobt sei das heilige Antlitz 
in dem leuchtenden Schein des ewigen Lichtes!

Wahrhaft Auferstanden!

O Jesus, wegen Deiner Unendlichen Liebe Flehen wir zu Dir: Gib, daß wir Dein liebevolles Herz Trösten dürfen, dass wir Dein Weinen Nicht vergessen, unsere Seelen Rein bewahren vor aller Sünde, und so Dir Nicht neue Tränen verursachen.

Wir Vereinigen damit die Tränen des zart empfindenden Herzens Mariens, als sie unter dem Kreuz ihres vielgeliebten einzigen Sohnes stand, und ein siebenfaches Schmerzensschwert sie durchbohrte.

Samstag, 19. April 2014

"Vexilla regis prodeunt"

Es singen die Kartäuserinnen der spanischen Kartause Santa Maria de Benifaçà.

KLICKEN und hören!

Vexilla regis prodeunt,
Fulget crucis mysterium,
Quo carne carnis conditor
Suspensus est patibulo.

Confixa clavis viscera
Tendens manus, vestigia,
Redemptionis gratia
Hic immolata est hostia.

Quo vulneratus insuper
Mucrone diro lanceae,
Ut nos lavaret crimine,
Manavit unda et sanguine.

Impleta sunt, quæ concinit
David fideli carmine
Dicendo nationibus:
Regnavit a ligno Deus.

Arbor decora et fulgida,
Ornata regis purpura,
Electa digno stipite
Tam sancta membra tangere.

Beata, cuius brachiis
Pretium pependit saeculi,
Statera facta est corporis
Prædam tulitque tartari.

Fundis aroma cortice,
Vincis sapore nectare,
Iucunda fructu fertili
Plaudis triumpho nobili.

Salve, ara, salve, victima,
De passionis gloria,
Qua vita mortem pertulit
Et morte vitam reddidit.

O crux, ave, spes unica,
Hoc passionis tempore,
Piis adauge gratiam
Reisque dona veniam

Te, summa Deus Trinitas,
Collaudet omnis Spiritus,
Quos per crucis mysterium
Salvas, rege per saecula.

(Venantius Fortunatus 6. Jh.)

+ + +

Des Königs Fahnen ziehen voran,
es erglänzt das Geheimnis des Kreuzes,
da der Schöpfer des Fleisches
im Fleische ans Kreuz geheftet wurde.

Den Leib mit Nägeln durchbohrt,
Hände und Füße ausgestreckt,
wurde um der Erlösung willen
hier das Opfer hingeschlachtet.

Der überdies verwundet wurde
Durch die grauseme Spitze der Lanze;
Um uns von Vergehen reinzuwaschen,
floss Wasser und Blut.

Erfüllt hat sich, was David
in glaubwürdigem Liede gesungen,
indem er den Völkern verkündigte:
vom Holze herab herrscht Gott.

O herrlicher und ausgezeichneter Baum,
geziert mit dem Purpur des Königs,
auserwählt, mit würdigem Stamme
so heilige Glieder zu berühren.

Glückseliger, an dessen Ästen
Der Lösepreis der Welt hing;
Zur Waage des Leibes ist er geworden,
und er entriss die Beute der Hölle.

Wohlgeruch verströmst du aus deiner Rinde,
du übertriffst den Geschmack des Nektars,
erfreut, fruchtbare Frucht zu tragen,
spendest du Beifall diesem edlen Triumph.

Sei gegrüßt, Altar, sei gegrüßt, Opfer,
aus dem Ruhm des Leidens,
in dem das Leben den Tod ertrug
und durch den Tod das Leben wieder gewann.

Sei gegrüßt, o Kreuz, einzige Hoffnung,
in dieser Zeit des Leidens
vermehre den Frommen die Gnade
und Sündern tilge die Vergehen.

Dich, Gott, höchste Dreifaltigkeit,
soll loben jeglicher Geist
und die du durch das Geheimnis des Kreuzes
rettest, herrsche in alle Ewigkeit.

Ediert nach verschiedenen Übersetzungen
(hymnarium.de)

Die Sünde ist bezahlt.

Doch zu welchem Preis! Der Preis ist die Auslieferung seiner Seele an das Böse:

„Wir beweinen eine Seele, die sich vom Leib trennt, aber wo bleibt denn unser christliches Mitgefühl, wenn wir nicht eine Seele beweinen, die sich von Gott trennt!“ (Augustinus)

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

Freitag, 18. April 2014

Es ist vollbracht.

Während seines dreistündigen Todeskampfes erträgt sein Herz die Wucht des väterlichen Zornes. 
 
Zwölf Stunden lang ist sein armer Leib heimgesucht, zerbrochen in jeder Hinsicht, und sein Herz erduldet alle Qualen der von ihm geliebten Menschen.

Im letzten Augenblick, als er am Ende seiner Kräfte, seines Blutes, seiner Ehre, seiner kindlichen Liebe ist, scheint sein Vater ihn zu verlassen und ihn mit äußerster Konsequenz dem Tod auszuliefern.

Dann ist es vollbracht.

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

Donnerstag, 17. April 2014

Dreißig Jahre und drei

Dreißig Jahre kennt man ihn nicht, belästigt ihn aber womöglich mehr als genug.

Drei Jahre wird er beneidet, angegriffen, behindert in seiner Tätigkeit.

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

Mittwoch, 16. April 2014

Gekreuzigte Liebe

Wir müssen uns dieser gekreuzigten Liebe stellen.

Sie ist eine lebendige Person von dreiunddreißig Jahren, in der Fülle des Lebens.

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

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