Sonntag, 17. August 2014

Werdegang eines Kartäusers

Darstellung des Ausbildungsweges zum Kartäuser. 

Die acht Bilder sind Fotos von einem Wandfries 
im Museum der Großen Kartause.


Der Kartäuseraspirant wird in die Kartause aufgenommen. Pater Prior oder der Novizenmeister wäscht ihm die Füße und bekleidet ihn mit dem Postulantenmantel.

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Nach drei Monaten als Postulant wird der Neuankömmling im Kapitelsaal als Novize eingekleidet. Er erhält den Novizenhabit und den schwarzen Mantel. Die Brüder begrüßen den neuen Bruder mit einer Pax, dem Friedensgruß. Nach dieser Zeremonie wird er vom Prior und dem ganzen Konvent in seine Zelle begleitet. Er wird zu seinem Betstuhl geführt und alle beten gemeinsam.




Nach zweijähriger Ausbildung im Noviziat erbittet der Novize um Aufnahme in den Orden. Wird sie ihm nach Abstimmung durch die Mönche gewährt, legt er die Gelübde für drei Jahre ab. Der Jungprofesse erhält nun statt des schwarzen Mantels das weiße Skapulier, das so charakteristisch ist für den Kartäuserorden. Nach Ablauf von drei Jahren kann der junge Mönch um Zulassung zur feierlichen Profess bitten. Wiederum haben die Mönche die Möglichkeit abzustimmen, ob sie ihn für ein Leben als Kartäuser geeignet ansehen und ob sie ihn als Mitbruder behalten möchten. Dann legt der neue Kartäuser die Gelübde auf Lebenszeit ab und wird die Kartause nie mehr verlassen.








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