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Sonntag, 9. August 2015

Dienstwagen

Bei den großen Entfernungen ist es für die Kartäuser in Brasilien 
unerläßlich, ein eigenes Fahrzeug zu nutzen.


 

Sonntag, 27. Juli 2014

Kartäuserkonvent N. S. Medianeira, Brasilien

Der international besetzte Konvent der Kartäuser der brasilianischen Kartause „Nossa Senhora Medianeira“ umfasst derzeit zehn Mönche. Unter ihnen befinden sich drei Brasilianer und einer aus Kolumbien. 

Das Foto zeigt die Kartäuser von Medianeira gemeinsam mit einigen Gästen.




Sonntag, 19. Januar 2014

Priesterweihe des ersten einheimischen Kartäusers in Brasilien

Erstmals wurde einem einheimischen jungen Brasilianer, der in die noch junge Kartause „Nossa Senhora Medianeira“ eingetreten war, die Priesterweihe gespendet.

Pater Daniel Oliveira wurde in Teresina no Piauí, im Nordosten von Brasilien, geboren. Fast 8000 Kilometer entfernt von seiner Heimat, trat er in die neugegründete Kartause, im südlichsten Bundesstaat Brasiliens, Rio Grande do Sul, ein. Nach vielen Jahren der Formung im Kartäuserleben und des Studiums der Theologie konnte er nun die Priesterweihe empfangen. Gespendet wurde sie ihm durch den Erzbischof  von  Santa Maria, in dessen Erzdiözese sich die Kartause befindet, Dom Hélio Adelar Rubert. Die Weihehandlung fand Außerhalb der Kartause statt, damit recht viele Angehörige und Freunde des Neupriesters daran teilnehmen konnten. Für sie alle wäre in der Klosterkirche kein Platz gewesen und die Klausur hätte die Teilnahme der weiblichen Angehörigen in der Klosterkirche nicht ermöglicht. So verzichteten die Mönche der Kartause Meridianeira darauf, an der Priesterweihe ihres Mitbruders teilzunehmen. Sie brachten das Opfer des Verzichtes auf, das dem heutigen Menschen oft sogar lieblos erscheinen mag, aber darauf hindeutet, dass es nicht um eine äußere Festlichkeit geht, sondern um eine größere Nähe zu Gott.

Begleitet vom Pater Prior der Kartause fand die Priesterweihe von Pater Daniel am wurde am Samstag den 11. Januar 2013 in der Wallfahrtskirche „Nossa Senhora de Saúde“ in der Stadt Silveira Martins, einige Kilometer vom Kloster entfernt statt.

Ich bitte alle Besucher dieser Seite um ein Memento für Pater Daniel, dass Gott ihm stets seine Nähe zuwende und ihn glücklich mache in seinem Leben als Priester und Kartäusermönch.

Weitere Informationen HIER.




Fotos: cartusialover

Mittwoch, 29. Februar 2012

Kartäuser erhält Priesterweihe

Die erste Priesterweihe eines Kartäusermönchs in Lateinamerika

Am 11. Dezember 2011, dem zweiten Adventsonntag, wurde erstmals einem Mönch der jungen brasilianischen Kartause  Nossa Senhora Medianeira  die Priesterweihe gespendet. Der Neupriester Pater Juan Diego Correa Valencia stammt aus Kolumbien. Wegen der Bedeutung dieses wichtigen Ereignisses fand die Priesterweihe in einer Kirche der benachbarten Stadt Ivora statt. Die Kirche war überfüllt, als der Erzbischof der neuen Erzdiözese Santa Maria, Dom Adelar Rubert Helio, in einem festlichen Gottesdienst die Ordination vornahm.  Über einen großen Bildschirm konnten viele Gläubige, die keinen Platz in der Kirche fanden, im nahen Gemeindezentrum die Veranstaltung mit verfolgen. In seiner Predigt betonte der Erzbischof die Bedeutung des kontemplativen Lebens der Kartäuser und dieses wichtigen Ereignisses für die Gesellschaft und die katholische Kirche Brasiliens.


Der neue Kartäuserpriester, Pater Juan Diego, trat im Jahr 2000 in das Kloster ein. Er verließ seine Familie, seine Freunde, seinen Arbeitsplatz und seine muttersprachliche Heimat, um sich ganz Gott auszuliefern. Dazu ging er vom spanischsprechenden Kolumbien in den Süden Brasiliens (wo portugiesisch gesprochen wird), um das strenge klösterliche Leben in einer Kartause zu beginnen. Die Bereitschaft seiner Hingabe an Gott, die er während seiner Ausbildungszeit immer mehr zu vertiefen und zu bejahen lernte, vollendete sich nun mit seiner Weihe zum Priester. Sicher ist die Priesterweihe eines Kartäusers ein großes Zeichen für viele junge Menschen Lateinamerikas, dass es lohnt, ALLES zu verlassen, um im Erlernen des geistlichen Reichtums der Kartäuser, die Nachfolge Christi anzutreten.

Der Name des jungen Mönchspriesters hat eine ganz besondere Bedeutung für den Katholizismus Südamerikas. Denn er erinnert an den jungen Indio Juan Diego (Heiligsprechung 2002 durch Papst Johannes Paul II.), dem am 9. Dezember 1531 in Mexiko die „dunkelhäutige Liebe Frau“ erschien, nämlich „Unsere Liebe Frau von Guadalupe“

Cartuxa Nossa Senhora MEDIANEIRA
98160 - 000 - IVORÁ - RS – Brasilien
Die brasilianische Bischofskonferenz  entschied sich 1983 unter dem Vorsitz des bekannten deutschstämmigen Kardinals Ivo Lorscheiter für den Bau einer Kartause bei IVORA im Bundesstaat Rio Grande.  Einige Kartäusermönche aus verschiedenen Häusern Europas,  darunter auch ein junger Bruder aus Marienau, kamen am 21. November 1984. Unverzüglich wurde mit den Bautätigkeiten begonnen.

HIER habe ich schon einmal über diese Kartause berichtet. 

HIER geht es zu einem Video. Es zeigt ein Interview mit dem Erzbischof, dem Neupriester und dem Prior der Kartause nach der Priesterweihe. 
Sollte ein Leser meines Blogs in der Lage sein, das portugiesische Interview  gut zu verstehen und ggf. für mich zu übersetzen, wäre ich sehr dankbar.

Samstag, 3. Dezember 2011

Die Kartause in Brasilien

Die brasilianische Kartause wurde in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts errichtet. Zu den Gründermönchen gehörte auch ein Bruder aus Marienau. Die Gebäude wurden zwar gemäß der traditionellen  Bauweise des Ordens errichtet, doch in einem vereinfachten Stil. Derzeit leben in dieser Kartause etwas mehr als 20 Mönche.



Ein kurzes Video.

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