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Montag, 21. April 2014

Es fehlt uns das Licht der Liebe.

Die Schrecklichkeit der Sünde erkennen wir erst im göttlichen Licht. 

Um von ihm erfasst zu werden, müssen wir es erbitten und erwarten. 

Es leuchtet immer sofort, 
wenn wir darum beten, 
aber es leuchtet früher oder später immer, 
wenn wir darauf warten.

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

Samstag, 19. April 2014

Die Sünde ist bezahlt.

Doch zu welchem Preis! Der Preis ist die Auslieferung seiner Seele an das Böse:

„Wir beweinen eine Seele, die sich vom Leib trennt, aber wo bleibt denn unser christliches Mitgefühl, wenn wir nicht eine Seele beweinen, die sich von Gott trennt!“ (Augustinus)

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

Freitag, 18. April 2014

Es ist vollbracht.

Während seines dreistündigen Todeskampfes erträgt sein Herz die Wucht des väterlichen Zornes. 
 
Zwölf Stunden lang ist sein armer Leib heimgesucht, zerbrochen in jeder Hinsicht, und sein Herz erduldet alle Qualen der von ihm geliebten Menschen.

Im letzten Augenblick, als er am Ende seiner Kräfte, seines Blutes, seiner Ehre, seiner kindlichen Liebe ist, scheint sein Vater ihn zu verlassen und ihn mit äußerster Konsequenz dem Tod auszuliefern.

Dann ist es vollbracht.

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

Donnerstag, 17. April 2014

Dreißig Jahre und drei

Dreißig Jahre kennt man ihn nicht, belästigt ihn aber womöglich mehr als genug.

Drei Jahre wird er beneidet, angegriffen, behindert in seiner Tätigkeit.

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

Mittwoch, 16. April 2014

Gekreuzigte Liebe

Wir müssen uns dieser gekreuzigten Liebe stellen.

Sie ist eine lebendige Person von dreiunddreißig Jahren, in der Fülle des Lebens.

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

Dienstag, 15. April 2014

Wir müssen

Wir müssen den Mut haben, jenes Entsetzliche, das man Sünde nennt, in seiner wahren Gestalt und im Licht der Wahrheit ins Auge zu fassen.

Wir müssen erkennen, wie dieses Entsetzliche zum täglichen Brot so vieler Menschen geworden ist.

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

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