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Mittwoch, 25. November 2015

DVD - Saint Bruno - Père des Chartreux

DVD  -  Der heilige Bruno - der Vater der Kartäuser

Der heilige Bruno war einer der größten Heiligen in der Geschichte der Kirche. - Nachdem er einer der herausragenden Wissenschaftlern seiner Zeit geworden war, entschloss er sich, wie die frühen Wüstenväter, das hektische Getriebe der Welt zu verlassen um in der Wüste Gott zu suchen. Gott allein wollte er dienen und ihm nahe sein. In der westlichen Kirche war dieses Vorhaben etwas gänzlich Neues und Einmaliges.

Nachdem Bruno in einem Tal des Chartreuse-Gebirges zusammen mit sechs Gefährten ankam, führt er in der Strenge der einsamen Berge und ihrer natürlichen äußerst kargen Bedingungen, ein radikales Leben. Es ist alleine Gott gewidmet, dem Einzigen, Starken und Lebendigen.

Das faszinierende Leben dieses Mannes - der zu allen weltlichen und geistlichen Ehren ausersehen war und dem sogar eine große kirchliche Karriere bevorstand -, vollzog sich in großer Bescheidenheit. Dennoch war sein verborgenes Leben eine Leuchte für die Welt.

Scharen von Mönchen und Nonnen wurde er zum Vater und Vorbild für ein Leben der Gottsuche. Durch Jahrhunderte begeisterte er sie bis heute. Opferbereite junge Menschen verlassen die Möglichkeiten eines vergnüglichen Lebens im Wohlstand, um ein Leben zu führen, wie es im Kartäuser-Orden durch den heiligen Bruno grundgelegt worden ist.

Das Kartäuserleben ist wie zu allen Zeiten, auch für unsere Zeit, ein Zeichen des Widerspruchs. Wer es wagt, beginnt ein herrliches menschliches und spirituelles Abenteuer. Es ist ein Leben in Stille und Kontemplation - um den Durst, von dem bereits der heiligen Bruno ergriffen war, einzig an der wahren Quelle des Lebens löschen zu dürfen.

Nach dem großen Erfolg des Films „Die große Stille“ -, bei dem sich die Tore der Grande Chartreuse für die Öffentlichkeit geöffnet hatten und damit großes Interesse für das Leben der Kartäuser auslöste, wird nun in einem neuen Film, einer Dokumentations-DVD,  das geistige Profil des Vaters und Gründers der Kartäuser, des heiligen Bruno, gezeichnet. Es handelt sich dabei um eine interessanten Dokumentation, der reich an Bildern, über das Leben des heiligen Bruno in seiner Zeit berichtet und dadurch auch die Lebensweise der Ordensleute in den Kartausen, porträtiert.

Dauer des Films: 50 min. - Er ist leider nur französisch verfügbar.

Der Film kann hier erworben werden:


http://www.musee-grande-chartreuse.fr/fr/vente-en-ligne






Sonntag, 27. September 2015

Sonntag, 20. September 2015

Samstag, 11. Juli 2015

Dom Dysmas über die Einsamkeit in der Kartause

Der Ordensgeneral wird nach den Beschwernissen im Kloster, der Trennung von der Welt und dem Stellenwert der Einsamkeit befragt. Behutsam und ganz offen geht er auf die Fragen ein. Man solle sich nicht etwa vom Beharren auf die Einsamkeit täuschen lassen, denn diese sei nur eine Bedingung und ein Mittel um das Ziel zu erreichen. Das Ziel sei aber nicht Einsamkeit, sondern genau ihr Gegenteil, die Gemeinschaft.

Auch das Leben in der Kartause sei ganz auf Beziehung aufgebaut. Alles, auch die Einsamkeit, sei dazu gedacht, die Entwicklung der Beziehung zu Gott, ja die Gemeinschaft der Liebe mit ihm zu fördern.

Wenn der Mönch seine Berufung wirklich lebe, sei er in der Kartause niemals allein. Doch sei es nicht jedem gegeben, in dieser Einsamkeit zu leben, denn sie verlange bestimmte Fähigkeiten, eine Form des geistlichen Lebens, zu der nicht jeder in der Lage ist.

Die Strenge des Kartäuserlebens seien nicht fasten, das Aufstehen mitten in der Nacht mit der Unterbrechung des Schlafes, oder die Kälte. Auch wenn diese und andere schwierige Aspekte des äußeren  Lebens wirklich real seien.

Das schwierigste sei die Einsamkeit. Besonders in den ersten Jahre, wenn die Vertrautheit mit Gott noch zart und zerbrechlich sei und die innere und äußere Wüste noch heftig das innere Leben bedrängen.

„Aber ich höre öfter Mönche, die sich beschweren,
dass sie nicht genug Einsamkeit hätten,
als umgekehrt.“


Foto © La Croix

„Die Zähmung unserer inneren Kräfte braucht Zeit.“

Wie man die Stille aushalten kann, ohne sich nicht selbst zu betäuben? Schon von Anfang an könne man einen echten Geschmack im Schweigen und an der Stille erspüren und offen für die Gegenwart des Geliebten sein. Und das sei es, was die wahre Stille so anziehend mache, - weil diese Gemeinschaft mit dem Geliebten so schön sei und den Klang der Gedanken verwische.



Freitag, 10. Juli 2015

Dom Dysmas de Lassus, Kartäuser

Ein Mönch begrüßt seine Besucher mit klarem Blick und festem Händedruck. Der Mann im weißen Habit ist der Ordensgeneral der Kartäuser und Prior der Großen Kartause. In seinem Kloster leben heute 27 Mönche; 15 Patres und 12 Brüder. 

Er sagt:

„Mein Noviziat war schwierig.
Es dauerte sieben Jahre,
bis ich sagen konnte: Ich bin glücklich.“


Foto © La Croix




Donnerstag, 18. Juni 2015

Bruder Schneider + RIP

Generationen von Kartäusermönchen hat er den Habit geschneidert. Am 4. Juni verstarb jener Kartäuserbruder, der als Schneider der Großen Kartause in dem Film „Die große Stille“ zu sehen war, in seinem 88. Lebensjahr.

Schneider der Großen Kartause (Bruder R. 1927-2015)

Lasset uns beten für Bruder R., 
und alle verstorbenen Mönche und Nonnen der Kartausen.

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