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Samstag, 10. September 2011

Dom Marianus Marck, 7 -english version -

Dom Marianus
...died on 18th September 1997. The next day, the 19th September, was handed over to his body on earth. The then Prior of the Carthusian "Transfiguration" and Minister General of the Order of the Carthusians, Dom Andre Poisson, delivered the following speech.
Dom Andre was for two years prior in the U.S.. He was also the one who Dom Marianus in August 1972, at the request of the Prior of "Transfiguration," Raphael Cathedral Diamond, sent there.



Dom Marianus Burial

Dom Marianus was for me an old friend, we were together in the same novitiate long years ago and we kept in contact almost until the time he arrived here in the house of the Transfiguration but I am convinced our friendship was alive in spite of the silence we were obliged to keep because of the distance.

I remember him in this remote time as a smiling person learning French with some difficulty but always whit humor.

We were together under the authority of anvImpressive novice master who had received  Dom Marianus very willingly but with the clear intention of giving him a genuine Carthusian formation in spite of his first benedictin formation in a Bavarian monastery.

That meant a pitiless agressivity from the novice master against any expression of benedictin spirit.
Dom Marianus was probably suffering from this attacks but he never lost his smile and his open overture with his Father Master and, as far as I can remember, he always kept confidence and friendship towards him.

After solemn profession the first obedience that reccived Dom Marianus was in Parkminster where he spent long time learning and practicing accounting intensively white some brilliant peoples like our to-day Procurator General. But knew keeping smile and peace in this job.

But maybe The most important for Dom Marianus is the fact he learnt then English and a good sence of houmor.

Frankle I must confess I kept absolutely no remembrance why and how I decidet to send him to the Transfiguration but I very clearly remember how difficult it was then for him during month and maybe during years to accept remaining here since he felt a strong attraction for oriental spirituality.

I can not doupt of his lealty, but I always thought he was not prepared for this pass, and as far as I can remember, Dom Raphael was sharing this view point.

Finally he sincerely accepted to be the Procurator of the Transfiguration and he kept the obedience twenty years for the joy of the community and finally, when he was becoming an old man, he was appointed as a Vicar.

On another level he was becoming an appreciated confessor, full of judgment and prudence, with the monks of the cloister.

On the whole all that reprehended a wonderful monastic life. But the Lords intentions were deeper.

In this monastic carcer something was missing: an humble and painful experience of the cross.

Slowly Dom Marianus was becoming aware of unknown psychological lacks of balance in these reactions, in his contact with the reality.

The doctors could nothing for helping him: his contact with exterior was declening. His last years here below, we know, has been for him a true experience of the stations of the Cross: all of yourselfes understand what I mean.

Finally I would give thanks to Marianus for the last message he send to Br. Procurator and myself during the short hours we were close by him when he was dying. He was certainly totally unconscious of what happened:

We had only before as a poor human body suffering in a deep coma until the time when his heart exhausted stop.

And we knew intimately he was then bit by bit entering in the heaven under our eyes by the way of the cross because he is beloved of God.
Amen.

Dom Marianus Marck, 6

Dom Marianus Marck

...died on September 18th, 1997. The next day, September 19th, his body was being handed over to the earth. Dom Andre Poisson, then Prior of the Charterhouse of the Transfiguration and Minister General of the Order of the Carthusians, delivered the following speech.

Dom Andre was in the U.S. since two years. He was the one who sent Dom Marianus there in August 1972, at the request of the Prior of the "Transfiguration", Dom Raphael Diamond. 



Begräbnisansprache

Dom Marianus war für mich ein alter Freund, wir waren vor vielen Jahren zusammen im Noviziat und wir blieben in Kontakt fast bis zu der Zeit, als er hier in die Kartause von der Verklärung kam, aber ich bin überzeugt, unsere Freundschaft war lebendig trotz des Schweigens, die wir auf Grund der Entfernung zu halten gezwungen waren.

Ich erinnere mich an ihn in dieser fernen Zeit, als eine lächelnde Person, die mit einigen Schwierigkeiten, aber immer mit Humor, Französisch lernte.

Wir waren zusammen unter der Verantwortung eines beeindruckenden Novizenmeisters, der Dom Marianus sehr gerne aufgenommen hatte, aber mit der klaren Absicht, ihm eine echte kartusianische Ausbildung angedeihen zu lassen, trotz seiner früheren benediktinischen Ausbildung in einem bayerischen Kloster.

Das bedeutete eine erbarmungslose Aggressivität des Novizenmeister gegen jede Form benediktinischen Geistes. Dom Marianus litt vermutlich unter diesen Attacken, aber er verlor nie sein Lächeln und seine offene Art zu seinem Novizenmeister. Soweit ich mich erinnere, hatte er  immer Vertrauen zu und Freundschaft mit ihm.

Nach der feierlichen Profess war die erste Aufgabe, die Dom Marianus aufgetragen wurde, in Parkminster, wo er viel Zeit mit dem intensiven Erlernen und Üben von Buchhaltung verbrachte, gemeinsam mit einigen brillanten Köpfen wie unserem heutigen General-Prokurator. Beide wussten, ein Lächeln und den Frieden in diesem Job zu bewahren.

Aber das vielleicht Wichtigste für Dom Marianus ist die Tatsache, dass er damals Englisch und einen guten Sinn für Humor lernte.

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich mich überhaupt nicht daran erinnere, warum und wie ich mich entschied, ihn zur Verklärung zu schicken, aber ich erinnere mich sehr deutlich, wie schwierig es damals für ihn über Monate und vielleicht Jahre hinweg war, zu akzeptieren, hier zu bleiben, da er eine starke Anziehung von Seiten der östliche  Spiritualität fühlte.
Ich kann nicht an seiner Treue zweifeln, aber ich dachte immer, er sei nicht für diese Prüfung gewappnet, und soweit ich mich erinnern kann, teilte Dom Raphael diese Sicht.

Schließlich akzeptierte er von Herzen, Prokurator der Verklärung zu sein, und er behielt diese Aufgabe 20 Jahre zur Freude der Gemeinschaft. Schließlich, als er ein alter Mann wurde, wurde er zum Vikar ernannt.

Auf einer anderen Ebene wurde er ein geschätzter Beichtvater, voller Urteilsvermögen und Klugheit, bei den Mönchen des Klosters.

Im Großen und Ganzen stellte dies ein wunderbares monastisches Leben dar. Aber die Absichten des Herrn waren tiefer.
In dieser monastischen Karriere fehlte etwas: eine demütige und schmerzhafte Erfahrung des Kreuzes.

Langsam wurde sich Dom Marianus der unbekannten psychologischen Mängel in der Ausgeglichenheit in seinen Reaktionen, in seinem Kontakt mit der Realität, bewusst.

Die Ärzte konnten ihm nicht helfen: sein Kontakt nach außen nahm ab. Seine letzten Jahre hier unten, wie wir wissen, waren für ihn ein wahres Erlebnis des Kreuzweges: Sie alle verstehen was ich meine.

Abschließend möchte ich Marianus für die letzte Botschaft danken, die er dem Prokurator und mir während der kurzen Stunden, die wir bei ihm waren, als er im Sterben lag, zuteilwerden ließ. Er war sich sicherlich nicht bewusst, was passierte:

Wir hatten vor uns nur einen armen menschlichen Leib, der in einem tiefen Koma litt, bis zu dem Zeitpunkt, als sein Herz erschöpft zum Stillstand kam.
Und wir wussten innerlich, dass er dann allmählich vor unseren Augen in den Himmel einging durch den Kreuzweg, weil er von Gott geliebt ist. Amen.

Donnerstag, 11. August 2011

Dom Marianus Marck, 5

... weitere Hinweise ...

Zum  geistlichen Werdegang von Dom Marianus
gibt es Informationen bei Monica Maurer im
WolkenVerlag: HIER

An dieser Stelle erinnere ich nochmals an meine Literaturliste,
aus der zu ersehen ist, welche Literatur
in meinem Blog benutzte: HIER

Sollte ich Autorenrechte, Verlagsrechte oder Bilderrechte
missachtet oder verletzt haben,
so bitte ich um Entschuldigung.
Dann währe ich für einen helfenden Hinweis dankbar,
um die Angelegenheit zu bereinigen.

Mittwoch, 10. August 2011

Dom Marianus Marck, 4

Sterbebild von Dom Marianus Marck




Jesus entsende mich!

Jesus, mein Herr und Gebieter, ich weiß es
jeder Einzelne muss in sich tragen Dein Licht,
damit es ausstrahle über das Vaterland und über die Welt.
Darum bin auch ich verantwortlich für die Zukunft
des Vaterlandes und der Erde.

Jesus, mein König, brauchst Du noch einen zu den vielen Einzelne,
durch die Du Dein Reich ausbreiten willst?
So schaue auf mich, - ich bin bereit!

Du wirst mich fragen, ob ich dich liebe?
Ich liebe Dich.
Du wirst mich fragen, ob ich Dir folgen will?
Ich will Dir folgen!
Du wirst mich fragen, ob ich den Kelch trinken kann, den Du getrunken hast?
Herr, dazu musst Du mich stärken.

Ich flehe zu Dir, bereite Du selbst mich zu Deinem Dienst auf Erden.
Ich will Dich bekennen und ehren durch Tat und Leben.




Du o Gott, hilf.

Du bist, o Gott, der Herr der Welten.
Du bist all unsrer Taten Ziel allein.
Lass, was auch kommt, als Deine Gnade gelten,
Mag`s uns zur Freude, mag`s zum Leiden sein.

Hilf uns Dein Lehen treu verwalten,
Fest zu Dir stehen wahr und klar.
Dein Reich, im Sturm satanischer Gewalten.
Komm zu uns, komm zu Deiner Streiter Schar!


(Das Sterbebild ist der webside des WolkenVerlag entnommen; vielen Dank!)

Dienstag, 9. August 2011

Dom Marianus Marck, 3

Die amerikanische Kartause von der Verklärung (Transfiguration)  (Klick)

Die amerikanische Kartause, die erste Kartause "in der neuen Welt", wurde in den sechsziger Jahren in einer größtmöglichen Einsamkeit erbaut.

Die Kartause ist eingebettet in eine phantastische Landschaft und in eine große Einsamkeit.
Als Baumaterial dienten riesige Granitsteine, die in der Umgebung des Klosters aus Steinbrüchen geborgen wurden. Sie werden mit Beton zusammengehalten und ergeben einen ganz eigenartigen Eindruck.

Das Refektorium

Vor dem Kommunionempfang

Montag, 8. August 2011

Dom Marianus Marck. 2

Ein Blick auf sein Leben


-2- 
An Maria Lichtmess, am 2. Februar 1959, legte in der Grande Chartreuse, dem Mutterkloster des Kartäuserordens, der Mönch Marianus Marck seine feierlichen Gelübde, die ewige Profess, ab.

Im Jahre 1962 hielt sich Dom Marianus einige Wochen in der Schweizer Kartause La Valsainte auf.  Er war eingebunden in die Vorbereitungen der Übersiedlung der Kartause Hain in Düsseldorf nach Marienau im Allgäu. Dabei ging es um Grundstücksverhandlungen, um die Kosten und um die Baupläne. Seine Oberen meinten, er könne als Deutscher Adliger leichter Türen öffnen.  So erstellte er in dieser Zeit auch eine Denkschrift mit dem Titel „Der Bau einer Kartause“. Gerne hätte er gesehen, wenn die neue deutsche Kartause unter das Patronat  vom Herzen Mariens gestellt worden wäre.

Die Ordensoberen schickten Dom Marianus im September 1962 in die Kartause Parkminster in England. Hier sollte er in der Buchhaltung unterstützend tätig sein. Nach seiner Rückkehr in die Große Kartause, fast acht Jahre später, am 9. Juli 1970, wurde er zeitweise als Sakristan eingesetzt.

Bald darauf musste er wieder Reisen. Am 23. August 1972 war seine Aussendung zur Kartause von der Verklärung in Vermont/USA. Auf Bitten des dortigen Priors betraute man ihn mit dem Amt des Prokurators. Als solcher war er  bis 1991 auch für die Ausbildung der Brüdermönche zuständig. Bis zum März 1994 war er als Vikar auch der Stellvertreter des Priors.


Dom Marianus in der Kartause Transfiguration in Vermont, USA
Foto: Monica Maurer (1993), Wolken-Verlag

Zu dieser Zeit wurde deutlich, dass Dom Marianus krank wurde. Er wurde vergesslich und hinfällig. Die Ärzte diagnostizieren die Parkinsonsche Krankheit und die Alzheimer-Demenz.

Er kommt in ein Pflegeheim. Zwei Kartäuser-Mitbrüder sind bei ihm. Hier stirbt Dom Marianus Marck am 18. September 1997.
Am folgenden Tag wird er auf dem Klosterfriedhof bestattet.

Friedhof der Mönche - hier ruht auch Dom Marianus

Sonntag, 7. August 2011

Dom Marianus Marck, 1

Ein Blick auf sein Leben


 -1-
Friedrich Alfred Prinz von Sachsen-Meiningen erblickte am 5. April 1921 in Jena das Licht der Welt. Zunächst lebte er bei seiner Familie in Thüringen, bevor er ab 1930 in Stuttgart ein Gymnasium besuchte, das er später mit einem Kriegsabitur abschloss. Er wurde 1939 Soldat. Wegen einer schweren Lungenentzündung konnte er nach einer Zeit im Lazarett schon bald das Militär wieder verlassen.

Ab 1942/43 studierte er in Freiburg Forstwirtschaft und Philosophie. Im Jahr 1947 studierte Friedrich Theologie in Bamberg. Von Oktober 1947 bis Oktober 1950 finden wir ihn auf der Jesuitenuniversität in Innsbruck. Er wollte Priester werden. Am 31. Juli 1949 war die Weihe zum Diakon.


Regina und Otto von Habsburg, der kürzlich verstorbene letzte Kaisersohn.
 Regina war die leibliche Schwester unseres Pater Marianus.


Der Prinz von Sachsen-Meiningen entschied sich neu: am 15. Juni 1950 trat er in die Benediktinerabtei Niederaltaich ein. Von Anfang an hat er nun den Namen Marianus Marck getragen. Er wollte nicht „der Prinz“ sein. Nur sein Abt wusste von seiner adeligen Herkunft. Die Priesterweihe erteilte ihm der zuständigen Orts-Ordinarius, der Bischof von Passau, Konrad Landersdorfer, am 29. Juni 1950. Am 10. Juni 1950 legte er die zeitlichen Gelübde ab, in die Hände seines Abtes Emmanuel Heufelder.



Abt Emmanuel Heufelder von Niederaltaich

Am 1. November 1953, dem Allerheiligentag, schrieb er einen Abschiedsbrief an seine Familie und die Freunde. Zwei Tage darauf, am 3. November 1953, verließ Pater Marianus sein Kloster, die Benediktinerabtei Niederaltaich.

Der 18. November 1953 war der Tag des Eintreffens von Marianus Marck in der Grande Chartreuse. Er war jetzt 32 Jahre alt. Bevor er nach drei Monaten als Novize eingekleidet wurde, trug er während des Postulats noch das Ordenskleid des Benediktiners.
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