Sonntag, 7. August 2011

Dom Marianus Marck, 1

Ein Blick auf sein Leben


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Friedrich Alfred Prinz von Sachsen-Meiningen erblickte am 5. April 1921 in Jena das Licht der Welt. Zunächst lebte er bei seiner Familie in Thüringen, bevor er ab 1930 in Stuttgart ein Gymnasium besuchte, das er später mit einem Kriegsabitur abschloss. Er wurde 1939 Soldat. Wegen einer schweren Lungenentzündung konnte er nach einer Zeit im Lazarett schon bald das Militär wieder verlassen.

Ab 1942/43 studierte er in Freiburg Forstwirtschaft und Philosophie. Im Jahr 1947 studierte Friedrich Theologie in Bamberg. Von Oktober 1947 bis Oktober 1950 finden wir ihn auf der Jesuitenuniversität in Innsbruck. Er wollte Priester werden. Am 31. Juli 1949 war die Weihe zum Diakon.


Regina und Otto von Habsburg, der kürzlich verstorbene letzte Kaisersohn.
 Regina war die leibliche Schwester unseres Pater Marianus.


Der Prinz von Sachsen-Meiningen entschied sich neu: am 15. Juni 1950 trat er in die Benediktinerabtei Niederaltaich ein. Von Anfang an hat er nun den Namen Marianus Marck getragen. Er wollte nicht „der Prinz“ sein. Nur sein Abt wusste von seiner adeligen Herkunft. Die Priesterweihe erteilte ihm der zuständigen Orts-Ordinarius, der Bischof von Passau, Konrad Landersdorfer, am 29. Juni 1950. Am 10. Juni 1950 legte er die zeitlichen Gelübde ab, in die Hände seines Abtes Emmanuel Heufelder.



Abt Emmanuel Heufelder von Niederaltaich

Am 1. November 1953, dem Allerheiligentag, schrieb er einen Abschiedsbrief an seine Familie und die Freunde. Zwei Tage darauf, am 3. November 1953, verließ Pater Marianus sein Kloster, die Benediktinerabtei Niederaltaich.

Der 18. November 1953 war der Tag des Eintreffens von Marianus Marck in der Grande Chartreuse. Er war jetzt 32 Jahre alt. Bevor er nach drei Monaten als Novize eingekleidet wurde, trug er während des Postulats noch das Ordenskleid des Benediktiners.

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