Samstag, 27. August 2011

Scala paradisi, 16

Aber was soll sie tun?
Sie brennt vor Sehnsucht nach ihr,
findet aber bei sich selbst nichts,
um sie zu erlangen. Je mehr sie
danach sucht, desto stärker dürstet sie.
Dann fügt sie mit der Meditation
auch den Schmerz hinzu.
Denn sie dürstet nach der Beseligung,
die in der Herzensreinheit liegt.
Diese wird ihr in der Meditation gezeigt,
hat aber nicht einmal einen Vorgeschmack davon.

Weder die Lesung noch die Meditation können
diese Wonne verkosten lassen,
wenn sie nicht von obengegeben ist.


Sed quid faciet? Habendi desiderio æstuat, sed non invenit apud se quomodo habere possit: et quanto plus inquirit, plus sitit. Dum appoint meditationem, apponit et dolorem: quia sitit dulcedinem, quam in cordis munditia meditatio esse monstrat, sed non prægustat.

Non enim est legentis atque meditantis hanc sentire dulcedinem, nisi data fuerit desuper.

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