Sonntag, 28. August 2011

Scala paradisi, 17

Das Lesen und Meditieren nämlich ist sowohl
den Guten als auch den Bösen gemeinsam.

Und selbst die heidnischen Philosophen haben
unter der Führung der Vernunft erkannt,
worin das höchste Gut besteht.
Aber weil sie, obwohl sie Gott nicht
als Gott erkannten, diesen nicht
als Gott verehren wollten und in ihrem Stolz
sagten: "Durch unsere Zunge sind wir mächtig,
unsere Lippen sind unsere Stärke.
Wer ist uns überlegen?" (Ps 12,5),
verdienten sie nicht zu empfangen,
was sie sehen konnten.


Legere enim et meditari tam bonis, quam malis commune est.

Et ipsi philosophi gentium in quo summa veri boni consisteret, ductu rationis invenerunt: sed quia cum Deum cognovissent, non sicut Deum
glorificaverunt, et suis viribus præsumentes dicebant: Linguam nostram magnificabimus, labia nostra a nobis sunt: Quis noster Dominus est? non meruerunt percipere quod potuerunt videre.

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