Montag, 22. August 2011

Scala paradisi, 11

So beginnt also die eifrige Meditation.
Sie bleibt nicht beim Äußeren stehen und
hält sich nicht an der Oberfläche auf,
sondern geht darüber hinaus.

Sie dringt in das Innere ein
und erwägt alle Einzelheiten.
Sie bemerkt sorgfältig, dass nicht gesagt worden ist:
"Selig sind, die einen reinen Leib haben",
sondern "ein reines Herz",
denn es genügt nicht, unsere Hände
von bösen Taten rein zu halten, wenn nicht
der Geist von schlechten Gedanken gereinigt ist.

Der Prophet bestätigt es mit seiner Autorität:
"Wer darf hinaufziehen zum Berg des Herrn?
Wer darf stehen an der heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und
ein lauteres Herz" (Ps 24,3-4).


(III) Accendens ergo sedula Meditatio, non remanet extra, non hæret in superficie, ulterius pedem figit.

Interiora penetrat, singula rimatur: attende considerat quod non dixit, Beati mundo corpore, sed corde: quia non sufficit manus habere innoxias a malo opere, nisi a pravis cogitationibus mundemur in mente.

Quod auctoritate Prophetæ confirmatur dicentis: quis ascendet in montem Domini, aut quis stabit in loco sancto ejus? Innocens manibus et mundo corde. (Ps 23).

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