Freitag, 26. August 2011

Scala paradisi, 15


Von diesen Fackeln entzündet
und von diesem Verlangen erfüllt,
beginnt nun die Seele, nachdem
das Alabastergefäß zerbrochen ist,
dessen Wohlgeruch zu spüren.
Zwar noch nicht mit dem Gaumen,
aber gleichsam den Duft mit der Nase.

Und darin ist enthalten, welche Wonne
es ist, diese Reinheit zu besitzen,
da schon die Meditation dieser,
sie als so beglückend erfahren hat.


His anima facibus inflamata, his incitata desideriis, fracto alabastro, suavitatem unguenti præsentire incipit, necdum gustu; sed quasi narium odoratu.

Et hoc colligit quam suave esset hujus munditiæ sentire experientiam, cujus meditationem novit adeo esse jucundam.

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