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Sonntag, 11. Oktober 2015
Sonntag, 12. Juli 2015
„Sehfrau" in der Kartause
Montag, 17. November 2014
Kartäuserinnen in Italien (8/8)
Der Tag einer Kartäuserin
In der Kartause der Dreifaltigkeit sind neben der strengen Tagesordnung auch persönliche Anpassungen, die in Übereinkunft mit der Priorin getroffen werden, möglich.
Im Allgemeinen gilt folgendes: Die Gebets- bzw. Tageszeiten des göttlichen Offizium unterscheiden sich Matutin, Laudes, Prim, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet. Jeder dieser Tagezeiten geht das Offizium der seligen Jungfrau Maria voraus, oder es folgt danach.
Jeder Tag beginnt in der Mitte der Nacht, wenn um 0:15 Uhr in die Kirche die Matutin und die Laudes gesungen werden. Nach ca. 1 ½ Stunden gehen die Schwestern in ihre Zellen zurück um nach dem Marienoffizium den zweiten Teil ihrer Nachtruhe zu beginnen. Um 7 Uhr wird in daselbst die Prim gebetet, wonach sich die Nonne der geistlichen Lesung widmet. Bei der Heiligen Messe, die um 8 Uhr beginnt und im Kartäuserritus zelebriert und im gregorianischen Choral gesungen wird, sind alle Kartäuserinnen anwesend. Im Gehorsam geht anschließend jede Schwester ihrer Arbeit nach, sei es in ihrer Zelle, im Garten, in der Wäscherei, in der Küche oder bei einer anderen Aufgabe.
In der Kartause der Dreifaltigkeit sind neben der strengen Tagesordnung auch persönliche Anpassungen, die in Übereinkunft mit der Priorin getroffen werden, möglich.
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| Die Kirche |
Im Allgemeinen gilt folgendes: Die Gebets- bzw. Tageszeiten des göttlichen Offizium unterscheiden sich Matutin, Laudes, Prim, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet. Jeder dieser Tagezeiten geht das Offizium der seligen Jungfrau Maria voraus, oder es folgt danach.
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| Noviziat und Juniorat |
Jeder Tag beginnt in der Mitte der Nacht, wenn um 0:15 Uhr in die Kirche die Matutin und die Laudes gesungen werden. Nach ca. 1 ½ Stunden gehen die Schwestern in ihre Zellen zurück um nach dem Marienoffizium den zweiten Teil ihrer Nachtruhe zu beginnen. Um 7 Uhr wird in daselbst die Prim gebetet, wonach sich die Nonne der geistlichen Lesung widmet. Bei der Heiligen Messe, die um 8 Uhr beginnt und im Kartäuserritus zelebriert und im gregorianischen Choral gesungen wird, sind alle Kartäuserinnen anwesend. Im Gehorsam geht anschließend jede Schwester ihrer Arbeit nach, sei es in ihrer Zelle, im Garten, in der Wäscherei, in der Küche oder bei einer anderen Aufgabe.
Am
Mittag bekommt die Kartäuserin von der diensthabenden Schwester eine einfache Nahrung in ihre Zelle gebracht. Das Essen
besteht, entsprechend den Bedürfnissen jeder einzelnen Schwester,
aus
einer Suppe, Nudeln, Reis oder Kartoffeln, und Gemüse; manchmal gibt es Fisch, Eier und Milchprodukte, immer
wird Obst gereicht. Auf Fleisch und Fleischspeisen wird
verzichtet. Die Ernährung ist gesund und ausreichend. In der Zeit von
Kreuzerhöhung bis Ostern, die als traditionelle Fastenzeit der Mönche gilt,
gibt es Einschränkungen bei der Nahrungsaufnahme. Besonders in der Quadragesima
und in der Adventszeit wird gefastet. - Nach der Vesper kann in der Zelle noch
eine kleine Mahlzeit eingenommen werden.
Nach dem Mittagessen kann jede Schwester sich der Lesung hingeben, in ihrem Garten spazieren gehen oder etwas arbeiten. Dazwischen wird durch den Ruf der Glocke immer wieder zum Gebet gerufen. Die Vesper wird in der Kirche gemeinsam gesungen. Anschließend ist in der Zelle freie Zeit bis zur Komplet. Spätestens um 20 Uhr beginnt die Nachtruhe.
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| Kapitelsaal |
Nach dem Mittagessen kann jede Schwester sich der Lesung hingeben, in ihrem Garten spazieren gehen oder etwas arbeiten. Dazwischen wird durch den Ruf der Glocke immer wieder zum Gebet gerufen. Die Vesper wird in der Kirche gemeinsam gesungen. Anschließend ist in der Zelle freie Zeit bis zur Komplet. Spätestens um 20 Uhr beginnt die Nachtruhe.
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| Blick über die Klostermauer |
Sonntag, 16. November 2014
Kartäuserinnen in Italien (7/8)
Die Kartause von Dego . . .
liegt auf
550 Meter Meereshöhe in einer abgelegenen
und schwer zugänglichen Gegend
zwischen den Hügeln der ligurischen Berge und ist umgeben von
fast unberührter Natur. Das Gelände hat eine Ausdehnung
von etwa 40 Hektar. Die dortigen Kartäuserinnen besitzen verschiedenste europäische Nationalitäten und manche kommen
sogar aus anderen Erdteilen. Die seelsorglichen und priesterlichen
Aufgaben, wie die Feier der Hl. Messe und die Spendung
des Beichtsakramentes, werden von einem oder von zwei Kartäusermönchen
erbracht. Ebenfalls unterstützen ein oder zwei Kartäuserbrüder
die Arbeit der Nonnen. Die Mönche leben
aber abseits von den Nonnen. Das Alter der Kartäuserinnen liegt zwischen Mitte
zwanzig und Ende achtzig Jahren.
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Lage
der Kartause im Wald von Dego
Google-Foto
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Informationen
dringen im Allgemeinen nur spärlich aus einem Kartäuserinnenkloster. Vor zwei
Jahren, im September 2012, legten in der Kartause von der Dreifaltigkeit zwei junge
Nonnen die feierlichen Gelübde ab und erhielten die Jungfrauenweihe, die nach
dem Kartäuser-Ritus und auf Wunsch mit der Überreichung der Stola verbunden ist. Die „Consecrata
virginalis“
"Consecratio virginum" wird dabei vom Bischof vorgenommen und nicht von den
Ordensoberen. Die Kartause gehört zur Diözese Aqui (Erzbistum Turin).![]() |
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Der
Jungfrauen-Weihe vorstehende Bischof
S.E.Mons. Pier Giorgio
Micchiardi Diöz. Acqui,
Turin
Foto: lancora.eu |
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