Sonntag, 16. November 2014

Kartäuserinnen in Italien (7/8)

Die Kartause von Dego . . . 
liegt auf 550 Meter Meereshöhe in einer abgelegenen und schwer zugänglichen Gegend zwischen den Hügeln der ligurischen Berge und ist umgeben von fast unberührter Natur. Das Gelände hat eine Ausdehnung von etwa 40 Hektar. Die dortigen Kartäuserinnen besitzen verschiedenste europäische Nationalitäten und manche kommen sogar aus anderen Erdteilen. Die seelsorglichen und priesterlichen Aufgaben, wie die Feier der Hl. Messe und die Spendung des Beichtsakramentes, werden von einem oder von zwei Kartäusermönchen erbracht. Ebenfalls unterstützen ein oder zwei Kartäuserbrüder die Arbeit der Nonnen. Die Mönche leben aber abseits von den Nonnen. Das Alter der Kartäuserinnen liegt zwischen Mitte zwanzig und Ende achtzig Jahren.


Lage der Kartause im Wald von Dego

Google-Foto


Informationen dringen im Allgemeinen nur spärlich aus einem Kartäuserinnenkloster. Vor zwei Jahren, im September 2012, legten in der Kartause von der Dreifaltigkeit zwei junge Nonnen die feierlichen Gelübde ab und erhielten die Jungfrauenweihe, die nach dem Kartäuser-Ritus und auf Wunsch mit der Überreichung der Stola verbunden ist. Die „Consecrata virginalis“
"Consecratio virginum" wird dabei vom Bischof vorgenommen und nicht von den Ordensoberen. Die Kartause gehört zur Diözese Aqui (Erzbistum Turin).

 

Rituale der Jungfrauenweihe

Foto: lancora.eu


Der Jungfrauen-Weihe vorstehende Bischof

S.E.Mons. Pier Giorgio Micchiardi Diöz. Acqui, Turin
Foto: lancora.eu


Kommentare:

  1. Consecratio virginum, nicht „consecrata virginalis“.

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    1. Was hat mich da geritten. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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  2. Wie schön, so ein Leben ganz für Gott!

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