Freitag, 18. April 2014

Es ist vollbracht.

Während seines dreistündigen Todeskampfes erträgt sein Herz die Wucht des väterlichen Zornes. 
 
Zwölf Stunden lang ist sein armer Leib heimgesucht, zerbrochen in jeder Hinsicht, und sein Herz erduldet alle Qualen der von ihm geliebten Menschen.

Im letzten Augenblick, als er am Ende seiner Kräfte, seines Blutes, seiner Ehre, seiner kindlichen Liebe ist, scheint sein Vater ihn zu verlassen und ihn mit äußerster Konsequenz dem Tod auszuliefern.

Dann ist es vollbracht.

(Augustin G., Im Angesicht, 65-66)

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