Sonntag, 21. Juli 2013

Psalm 111 - Beatus vir - (Vesperae S.S.Bruno)


Papst Benedikt XVI. zu Besuch in der Kartause Serra San Bruno
am 9. Oktober 2011
(Psalmen in italienischer Sprache) 

(111) Beato i´uomo che teme il Signore
(112) Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt


 


Samstag, 20. Juli 2013

Gott kommt

ER kommt zu uns, um unsere Freundschaft zu gewinnen und Seine Herrlichkeit mit uns zu teilen. In der Gestalt des sündigen Menschen kommt Er zu uns. Die unendliche Heiligkeit nimmt in geheimnisvoller Weise unsere Sünden auf Sich.

„Er hat kein Unrecht getan. Kein Trug fand sich in Seinem Munde. Als man Ihn schmähte, schmähte Er nicht; als Er litt, drohte Er nicht. Er trug unsere Sünden an Seinem Leib auf das Kreuzesholz, damit wir der Sünde absterben und der Gerechtigkeit leben. Durch Seine Wunden wurdet ihr geheilt“ (1 Ptr 2, 22-24).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)




Freitag, 19. Juli 2013

Niemand außer IHM

Doch was wir selber nicht erreichen noch erhoffen können, das enthüllt uns die göttliche Güte als Wille Gottes, Seine unendliche Barmherzigkeit vermag den klaffenden Abgrund zu überbrücken. „Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst, der Erdensohn, dass Du ihn ansiehst?“ (Ps 8, 5).

Die Seele kann ihre Grenzen nicht überschreiten, aber Gott kommt ihretwegen auf diese Erde: „Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer Dem, der vom Himmel herabgestiegen ist, dem Menschensohn, der im Himmel ist“ (Joh 3, 13).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)


Donnerstag, 18. Juli 2013

Selbstvergötterung

Zwischen der göttlichen Natur und der unsrigen besteht ein unermesslicher Abstand. Der Menschengeist hat keine Möglichkeit, ihn zu überwinden. Er kann sich aus sich nicht zum Himmel erheben, obwohl er den Drang dazu in sich hat.

Schon im Paradies will ihn Satan zur Selbstvergötterung verleiten:
Ihr werdet sein wie Gott“ (Gen 3, 5).
Das führte zu dem schrecklichen Fall, an dessen Folgen wir heute noch schwer tragen.

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)


Mittwoch, 17. Juli 2013

„Wer ist wie Gott?“

Diese große Frage des Erzengels, der Luzifer besiegte, ist die letzte und endgültige. Sie muss ohne Antwort bleiben. Sie ist ein Ruf der jubelnden Bewunderung und der kühnen Herausforderung, ein Ruf, der unsere Seelen wachrütteln will.

„Der Name des Herrn sei gepriesen von nun an auf ewige Zeiten. Vom Aufgang der Sonne zum Niedergang sei gelobt der Name des Herrn. Über alle Völker erhaben ist der Herr, höher als der Himmel ist Seine Herrlichkeit. Wer ist wie der Herr, unser Gott, der in der Höhe wohnt und auf Himmel und Erde Seine Augen richtet?“ (Ps 113,2-6).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)


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