Freitag, 9. August 2013

Kartäuser wurde gereinigt

Eine von dem Düsseldorfer Bildhauer Karl-Heinz Klein geschaffen Kartäuser-Skulptur, etwa 2,20 Meter groß und aus Bronze gefertigt, steht im Kartäuser-Park in Düsseldorf-Unterrath, unweit der Stelle, an der sich in einer alten Wasserburg das Kloster des Kartäuser befand.

FOTO: Lorhelms Bilderkiste (Link s.u.)

Anlässlich einer Generalreinigung der Plastik erinnerte die Rheinische Post vor einiger Zeit an die Kartäuser von Maria-Hain.

Der interessierte Leser erfährt nicht nur, dass die Mönche fast 100 Jahre lang viel Gutes für die Unterrather Bevölkerung getan haben und in ihren weißen Kutten ein vertrautes Bild im Ortsbild waren. – Es ist zu lesen:

„Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde die Kartause Maria Hain nicht wie viele andere Gemeinschaften aufgehoben, da sie sich umfangreich für die arme Bevölkerung einsetzte. 1964 wurde das Gebäude dann abgerissen, um Platz für den Flughafen zu schaffen.“

Aus Dankbarkeit und Anhänglichkeit sammelte der Bürgerverein Unterrath und Lichtenbroich jahrelang Gelder, um ein Denkmal zu ermöglichen. Im Jahre 1994 konnte das Standbild und die Erinnerungsplattform realisiert werden.

Wer den Kartäuser-Mönch besuchen will, muss im Norden Düsseldorfs an der Kittelbachbrücke an der Unterrather Straße den Schildern entlang des Kittelbachs in Richtung Flughafen folgen.

(Quelle: „Grundreinigung für einen Mönch“, Rheinische Post, 23.07.2013)

FOTO-Quelle

Siehe auch hier und hier und hier



Mutlosigkeit abwenden

Eine richtige Auffassung und eine klare Vorstellung von dem, was von uns verlangt wird, ist außerordentlich wichtig für die Seele, die nach Vollkommenheit strebt; denn der Wille, sich zu Gott zu erheben, ermattet sehr rasch, wenn ihn Mutlosigkeit befällt, wenn die Aussicht auf geistlichen Fortschritt geschwunden zu sein scheint. Diese Mutlosigkeit, diese Aussichtslosigkeit sind häufige Erscheinungen, weil man die Schwierigkeiten und Hindernisse vonseiten unserer Natur, die unvermeidlichen Konflikte auf dem Weg zur Höhe allzu ernst nimmt.

Da müssen wir im Lichte des Glaubens an unsere Bestimmung denken und erwägen, was uns der Herr darüber geoffenbart hat: wir haben nur die Wahl zwischen dem Licht und der Finsternis, zwischen Gott, der das unendliche Seiende ist, und Seinem Widersacher, der das Nichtsein ist.

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)



Donnerstag, 8. August 2013

Fehlender Glaube

Der Herr hätte am Ölberg tiefen Trost empfunden -das verrät uns Seine Klage-, wenn Er bei Seinen Auserwählten Glauben, und zwar einen tieferen, reineren Glauben, gefunden hätte. Dieser Trost wird Ihm aber auch heute noch von jenen versagt, die Ihn zwar kennen, aber nicht anerkennen, die Seine Worte nicht in dem Vollsinn aufnehmen, den Er ihnen gab und der ihnen immer bewahrt bleibt.

 „Vater, Ich will, daß sie, die Du Mir gegeben hast, dort bei Mir sind, wo Ich bin, damit sie Meine Herrlichkeit sehen, die Du Mir verliehen hast. Denn Du hast Mich geliebt, noch ehe die Welt ward“ (Joh 17, 24).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)



Mittwoch, 7. August 2013

Gnadenströme

„Wer Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, der bleibt in Mir und Ich in ihm. Wie Mich der lebendige Vater gesandt hat und Ich durch den Vater lebe, so wird auch der, der Mich isst, durch Mich leben“ (Joh 6, 56-57).

Deshalb gießt Er Ströme der Gnade über unsere Seele. Er überschüttet uns mit Reichtümern, die wir nicht schätzen, ja deren unendlichen Wert wir nicht ermessen können. Wir würden erblinden, könnten wir nur einen Augenblick den Schleier lüften, der uns ihre Wirklichkeit verhüllt.

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)



Dienstag, 6. August 2013

In IHM bleiben

„Bleibet in Mir und Ich bleibe in euch“ (Joh 15, 4). 
 
Diese Aufforderung Christi schließt alle Seine Gebote und alle Seine Verheißungen ein; sie bietet uns den Himmel auf Erden an. Der Gottessohn verlangt sehnsüchtig danach, Sich mit uns zu vereinigen, darum ist Er Mensch geworden, darum hat Er gelitten und Sein kostbares Blut vergossen; darum starb Er, verlassen vom Vater: Er wollte uns unserer Finsternis entreißen und uns zur Herrlichkeit der Wahrheit führen. Darum hat Er Sein Leben lang gebetet, und darum legt Er jetzt für uns beim Vater Fürsprache ein. Darum gibt Er uns Sein Blut zum Trank und Sein Fleisch zur Speise.

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)



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