Montag, 15. Juli 2013

Die Quelle im Innern

Wir werden in unserm Innern aus dem Born des Paradieses schöpfen und nicht mehr unsern Durst an den Wassern dieser Erde zu stillen suchen. Dann gilt uns nicht mehr die Klage des Erlösers:
„Mich verließen sie, den Quell des lebendigen Wassers, um sich Zisternen zu graben, brüchige Brunnen, die das Wasser nicht halten“ (Jer 2, 13).

Versäumen wir darum nicht die Stunde der Gnade, die uns vielleicht zum letzten mal schlägt.
„Höret doch heute auf Seine Stimme, verhärtet eure Herzen nicht“ (Hbr 4, 7).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)

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