Donnerstag, 12. Dezember 2013

Mit dem Wort Gottes vereint

All unsere Zeit, all unsere Kräfte und Fähigkeiten müssen dem Wachstum des ewigen Lebens dienen. Auch die unbedeutendsten Dinge und Handlungen sollen ständig darauf ausgerichtet sein, so daß nichts für das Werk Gottes verlorengeht.

In einem Menschen, der mit dem Wort Gottes vereint ist, gibt es in der Tat nichts, was nicht durch die gute Meinung geheiligt werden könnte, das nicht der Verherrlichung der Liebe dienen könnte. Verweigern wir im Hinblick auf dieses geheimnisvolle Leben in uns nichts, was von uns gefordert wird, dann wird sich dieses Leben zu unaussprechlicher Fülle entfalten.

„...bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur Mannesreife, zum Vollmaß des Alters Christi. Dann werden wir nicht mehr unmündige Kinder sein, die sich von jeder windigen Lehre, vom Trugspiel der Menschen und von den Verführungskünsten des Irrtums hin und her schaukeln und treiben lassen. Vielmehr werden wir uns an die Wahrheit halten und so in Liebe in jeder Hinsicht hineinwachsen in Christus, der das Haupt ist“  (Eph 4, 13-15).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)




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