Samstag, 24. März 2012

Aus den Consuetudines - (Kap. XXIX)


3. Nach dem Gesang der Metten machen wir eine kleine Pause, * die höchstens die Zeitspanne von sieben Bußpsalmen dauern soll. ** Es folgen sodann die Laudes, die von den Kalenden des Oktober bis Ostern um die Zeit der Morgendämmerung enden und ab Ostern um diese Zeit beginnen soll. Niemals jedoch kehren wir nach den Metten wieder ins Bett zurück.

Ebenso wird von den genannten Kalenden ab das Licht (das Hellwerden), erwartet, um die Prim zu beginnen; nach Ostern wartet man den Sonnenaufgang für den Beginn der Prim ab. Ausgenommen sind nur die Tage mit Hochfesten, an denen man bis zu den Kalenden des November den Sommertagen folgt. In der Fastenzeit verschiebt man auch an Hochfesten die Prim bis zum Sonnenaufgang, um mehr Zeit dem Gebet (in der Zelle) widmen zu können.

* Diese sogenannte Schweigepause zu vermehrtem inneren Gebet wurde durch die Liturgiereform allgemein in der Kirche wieder eingeführt. (??)
** Das heißt: höchstens eine viertel Stunde.

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