Freitag, 6. April 2012

Karfreitag

Aus den Consuetudines - (Kap. IV, Liturgie)

26. Am Karfreitag knien wir (zu den Fürbitten) und beten das Miserere (Psalm 51).

27. Während dieser drei Kartage betet jeder die Fürbitten des Stundengebetes schweigend. Dabei benutzen wir stets dieselbe Oration [...], fast ganz nach dem Ritus der Kleriker. Andere Beschäftigungen unterlassend beten wir eifrig das Psalterium. Der Sakristan putzt mit Unterstützung der Laienbrüder die Kirche. Auf ein Zeichen, [...], beten wir Sext und Non in der Zelle unmittelbar nacheinander; [...]. Auf ein neues Zeichen hin versammeln wir uns in der Kirche und feiern den traditionellen Karfreitagsgottesdienst. [...]. Es folgt eine zweite Lesung mit Traktus. Dann die Leidensgeschichte [...].  Nach ihr die Fürbitten. Sobald diese beendet sind, legt der Priester das Messgewand ab. Wir ziehen Schuhe und Strümpfe aus und küssen ehrfürchtig das vom Diakon dargereichte Kreuz. Dabei betet jeder leise für sich:
 „Wir beten dich an, Christus, und preisen dich, denn durch dein Kreuz hast du die Welt erlöst.“

Inzwischen singt die Gemeinschaft die Antiphon Nos autem gloriari oportet und
die Responsorien Popule meus und Expandimanus. Danach bringt man das Kreuz an seinen Platz zurück. Der Priester wäscht sich die Hände und legt das Messgewand wieder an. Der Diakon reicht ihm den Kelch mit Wein und sodann den Leib des Herrn. [...]. [...]. Man singt kein Agnus Dei.  Auch nicht am Samstag. Nachdem der Priester den Leib des Herrn konsumiert hat, rezitieren wir (barfuß) zu zwei und zwei mit halblauter Stimme die Vesper.

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