Donnerstag, 20. März 2014

Umgestaltung durch Gnade

Wer nicht den Geist Christi besitzt, kann kein echter Beter sein. Erst wenn die Seele diesen Geist empfangen hat, erst wenn Jesu Gesinnung auch die ihre geworden ist, kann sich das neue Leben in ihr entfalten. Es genügt, daß sie Ihm kein Hindernis in den Weg legt, dann wird sie unter der Einwirkung der Gnade täglich mehr in Christus umgestaltet.

„Was mir einst als Gewinn galt, das habe ich um Christi willen als Verlust erachtet. Ja, ich halte alles für Vertust gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um Seinetwillen habe ich das alles aufgegeben. Ich halte es geradezu für Kehricht, um Christus zu gewinnen... So will ich Ihn kennenlernen, die Macht Seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit Seinem Leiden und die Gleichförmigkeit mit Seinem Tode... Nicht, daß ich das Ziel schon erreicht hätte und als wäre ich schon vollkommen. Aber ich strebe danach und möchte es ergreifen, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen worden bin“ (Phil 3, 7-12).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)

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