Montag, 31. März 2014

Gebet der Kartäuser

Die Kartäuser haben keine einheitliche Gebetsmethode. Der Beruf zum Einsiedlerleben gewährt eine ziemlich große Freiheit und Spontaneität im freundschaftlichen Verkehr mit Gott.

Außer der Liturgie und einigen vorgeschriebenen Gebeten kann der Mönch frei aus dem reichen Schatz der christlichen Spiritualität schöpfen, was immer ihm zu einem größeren Umgang mit Gott verhilft. Für ein kontemplatives Leben ist es weniger wichtig, was der einzelne macht, als das, was Gott in ihm wirkt. Deshalb soll der Mönch „das stille Lauschen des Herzens pflegen, das Gott durch alle seine Türen und auf allen seinen Pfaden eintreten läßt" (Statuten 4,2).


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