Mittwoch, 30. Juli 2014

Brief des hl. Bruno an die Kartäuser der Chartreuse (1/8)

Als Bruno von Papst Urban nach Rom gerufen wurde, setze er Landuin als Prior der Chartreuse ein. Um das 1099 begab sich Prior Landulin auf die langen und beschwerlichen Weg nach La Torre, um Bruno Rechenschaft abzugeben und seinen Rat zu erbitten. Für diese lange Reise von ca. 1400 km zur Eremitage von Bruno in „La Torre“ in Kalabrien, mußte man auf dem Pferd mindestens 56 anstrengende Wochen rechnen.  

Bruno wollte Landuin bei sich behalten, denn in seinem angegriffenen Gesundheitszustand mochte er ihm nicht den Strapazen der Rückreise aussetzen. Landuin protestierte aber dagegen, so dass ihn Bruno schließlich ziehen lies.

Vorher aber schrieb Bruno (um 1100) noch einen Brief an seine Brüder in der Chartreuese, den er Landuin mit auf die Rückreise gab.

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Bruno folgt dem Beispiel der ersten Einsiedler und lebte im Gebet und Buße in der Einsamkeit einer überwältigenden und unberührten Natur. - Die charakteristischen Symbole der Büßer im Gebet waren das Kruzifix und der Totenkopf.

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In dieser Szene betet der heilige Bruno 
(für seine Kartäuser-Brüder).


"San Bruno betet in La Torre, Kalabrien"
Vicente Carducho (1576-1638)
1626-1632 entstand sein Kartäuserzyklus
heute: Museo del Prado, Madrid



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