Mittwoch, 21. August 2013

Durch Gottes Herablassung

Wir müßten schon außerordentlich undankbar und ungerecht sein, wenn diese Gaben Gottes uns nicht mit Freude erfüllten. Die ewige Güte und die unendliche Herablassung Gottes, die uns nur die leichte Bürde des Gesetzes der Liebe auferlegt, muß uns zu frohen Menschen machen. Als Erben himmlischer Güter sollen wir unter den andern Menschenkindern, die ihr wahres Glück nicht kennen, in strahlender Fröhlichkeit einhergehen. In der vom Glauben erleuchteten Seele lebt ein heiliger Optimismus. Das Ideal ist für sie durchaus erreichbar, mag es auch heroische Anstrengungen fordern. Sie wandert einem lichten Gipfel zu, auf den Gott sie führt und wo Gott sie erwartet.

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)



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