Samstag, 6. Dezember 2014

Auflösung und Abbruch der Kartause Maria-Hain vor 50 Jahren - (10/10)

Die Zeit, in der es hieß: „Kartause Maria-Hain in Düsseldorf", war nun vorbei. An die Anwesenheit der Kartäuser in Düsseldorf erinnern in Unterrath noch die Kartäuser Straße und die Kartause-Hain-Schule, sowie eine Gedenkstätte mit einer Skulptur eines Mönches und einem Relief des Klosters.
 
Die Gedenkstätte an die
Kartäuser von Maria-Hain,
mit dem "Kartäuser" und
einem Relief der Kartause

Der letzte Prior der Kartause Maria-Hain, Pater Nikolaus Kister, schloss die Chronik der Kartause mit den Worten:

„Um 17.30 Uhr fahren wir durch das Tor der neuen Kartause Marienau.
Die Begrüßung durch den Pater Prior und den Pater Prokurator
und die lieben Brüder ist herzlich und aufrichtig.
Nach dem gemeinsamen Essen bin ich zum ersten Mal
allein in der Neuen Zelle A, und damit
sind alle Bindungen an die Welt gelöst.
Möge der hl. Geist mich einführen ins unzerstörte innere Leben
mit dem Dreifaltigen einen Herrn und Gott!
Möge er mich dank der Fürbitten Mariens in Gott vollenden.
O Bonitas."


Kartause Marienau 1963, vor der Fertigstellung


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