Dienstag, 9. Dezember 2014

Der Kartäuser als Gefangener Christi -1/4-

Mit dem Gelübde der Stabilität (stabilitas loci), der Beständigkeit an einem Ort, das der benediktinischen Tradition eigen ist, hat es der Mensch, aber auch die Orden, heute kaum leichter als zur Zeit des heiligen Benedikt. Er war gegen das Umherwandern der Mönche, Gyrovagi genannt, und wollte seine Mönche an ein Kloster binden, durch ein eigenes Gelübde, der stabilitas loci, das Verharren im gleichen Kloster.

Der Mangel an Berufungen, Aufhebung von Noviziaten und andere Umstände haben im Kartäuserorden dieses Gelübde schon sehr früh relativiert. Die erneuerten Statuten setzen wohl deshalb den Akzent eher auf das Beharren in der Vollhingabe an Gott.

(vgl. Hollenstein)


Keine Kommentare:

Kommentar posten

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...