Sonntag, 16. Januar 2011

Bruno schreibt aus Kalabrien an Radulf, 3


In Liebe erglühen

(3) „Mögest auch Du, lieber Bruder, die Sunamitin (vgl. 1Kön 1,3) (Symbol gottgeweihten Lebens) lieben, auf dass Du durch ihre Umarmungen in göttlicher Liebe erglühst. Wenn diese Liebe einmal in Dir Fuß gefasst hat, dürfte weltliche Ehre, diese trügerische und schmeichlerische Verführerin, Dir wohl zuwider sein und Du vermöchtest ganz leicht den Reichtum mit allen Beunruhigungen und Sorgen, die er mit sich bringt, aufgeben. Ja, Du würdest Ekel empfinden, vor all den Genüssen, die für Körper und Geist ganz und gar schädlich sind.“
(Greshake/Weismayer, Quellen geistlichen Lebens, B. II, Grünewald-V. 1985, S. 25)

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