Montag, 24. Februar 2014

Die Seele erschauert

Der Heilige Geist, der die Gabe des Vaters an den Sohn und des Sohnes an den Vater ist, lehrt uns die vollkommenste Hingabe unser selbst, in der alle Heiligkeit enthalten ist. Er, in dem der Vater und der Sohn Sich umarmen, macht uns zu Gefangenen und Schützlingen Ihrer Liebe und birgt uns in Ihre Umarmung ein. Die Seele erschauert da in heiligem Staunen vor den Reichtümern, mit denen der Tröstergeist sie täglich überhäuft, und über die Art, wie Er sie in jeder Lage leitet und beschützt, so dass ihr alles zum geistlichen Fortschritt dient. Mag sie sich noch so schwach und fehlerhaft wissen, sie nimmt jetzt teil am Leben des Dreifaltigen.

„Gott selber hat uns dazu bereitet und uns den Geist als Unterpfand gegeben“ (2 Kor 5, 5).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)



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