Montag, 10. Februar 2014

Ein unbegrenztes, absolutes Vertrauen

... gibt der Seele eine innere Gewissheit über ihre Vereinigung mit dem Vater. Sie weiß, dass es keiner Macht der Welt oder der Hölle möglich ist, sie zu erschüttern. Kein Geschöpf hat ja Macht über einen Willen, der sich Gott aufrichtig hingegeben hat, denn die Liebe ergreift Besitz von ihm, um ihn für immer in Gott zu verankern.

Diese geistige Vereinigung erhebt den Menschen zu jener höchsten Würde. Denn so kann er dem Vater einen Sohn schenken, und zwar in der Person des Gottmenschen selber. Mit der Gotteskindschaft erhält die Seele aber die Freiheit.

„Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ (2 Kor 3,17).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)



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