Freitag, 11. März 2011

Freitag nach Aschermittwoch

Statuten, Kap. 7   -   Abstinenz und Fasten

3  Die Abtötung des Fleisches 
sollen wir nicht allein aus Gehorsam gegen die Statuten üben, 
sondern in erster Linie, um, von der Begierde des Fleisches befreit, 
umso freudiger hinter dem Herrn herzugehen.[...]


Die Mahlzeiten werden von einem Mönch im Großen Kreuzgang, 
in einen Schalter oder eine Schleuse gestellt; 
von wo aus die Mönche in den Zellen zugreifen können.

Kommentare:

  1. Wie öffnet sich die Eingangstür? Es ist keine Klinke zu sehen und mit einem Schlüssel wird der Pater bestimmt nicht herumlaufen.

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  2. Eine spannende Frage, die nicht so schwer zu beantworten ist. Es gibt in vieken Klöstern einen bestimmten Schlüssel, mit dem die Zellentüren geöffnet werden können. Einen solchen Schlüssel hat jeder Mönch zu seiner Verfügung. Ein Mönch darf jedoch ohne die Erlaubnis des Oberen niemals die Zelle eines Anderen betreten. Von daher ist es vielleicht komisch, dass man, wenn man dies beherzigt, einen Schlüssel benötigt, den ja jeder haben muss, jedoch nur für seine eigene Zelle nutzen darf. Das ist sicher einen gewissen Tradition geschuldet. In dem Falle bräuchte man die Tradition vielleicht nicht, man hat sie aber. - So ist es auch mit dem Schalter, durch den das Essen oder andere Dinge gereicht werden können. Diese Tür hat einen Schlüssel oder einen Riegel. Benutzt werden darf diese Tür aber nur von den dafür beauftragten Mönchen. Also auch hier eine Frage des Gehorsams, auch des Respektes vor dem anderen und der Observanz.

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  3. Guenter,Die Eingangstüre wird mit einem Dreikantschlüssel geöffnet den jeder Mönch bei sich trägt.Zusätzlich kann die Tür auch noch mit einem normalen Bartschlüssel verschlossen werden.(ein Wissender.war auch mal bei dem Verein)

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