Mittwoch, 30. März 2011

Gott schauen, 43

Die Liebe zu Gott, 2
(François Pollien, Das innerliche Leben vereinfacht, 39-41)):
Was wir Liebe nennen, 
umschreibt der Liebesjünger mit folgenden Worten:
„Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, 
und Gott bleibt in ihm“ (1 Joh 4,16). 
Worin muss also unsere Liebe bestehen? 
Darin, Gott in uns und in den Geschöpfen göttlich zu lieben.
In uns Gott lieben heißt: alles für Ihn!
Das ist der Gipfel der Gnade. 
Dann in den Geschöpfen, die wir in ihm und seinetwillen lieben,
also um dessentwillen, was er in ihnen wirkt und was sie für ihn sind und tun.
Wenn wir diese Liebe Christi, die jede Erkenntnis übersteigt, 
erkennen und besitzen (vgl. Eph 3,19), dann werden wir 
mit der Fülle Gottes erfüllt sein. 
„Wer liebt, ist aus Gott und erkennt Gott“ (1 Joh 4,7). 
Wer liebt, hat die Fülle des Seins und des Tuns, 
denn „die volle Erfüllung des Gesetzes ist die Liebe“ (Röm 13,10).

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