Freitag, 6. Mai 2011

Gott schauen, 62

Zur Einsamkeit des Geistes 
führt die Anstrengung des Willens, 
unsere Zwiegespräche mit Gott nicht 
durch unnütze Gedanken zu stören.
Denn die störenden Gedanken
finden ihre Nahrung 
in ungeordneten Anhänglichkeiten 
und Wünschen unseres Herzens. 
Wenn wir diese unterdrücken, 
können wir die Gedanken leichter beherrschen, 
so wie das Feuer allmählich erlischt,
wenn wir kein Holz mehr nachlegen.

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