Donnerstag, 15. Dezember 2011

Das Gebet der Einfachheit, 12

Wer so beten kann, soll in stiller Ruhe auf Gott (oder auf Jesus) hin ausgerichtet bleiben und sich nicht ängstigen. Während dieser Zeit soll man keine Betrachtung, keine Erwägungen mehr machen. Der Verstand ist ja durch einen einfachen, inneren Blick auf Gott, auf Jesus hin ausgerichtet, und auch der Wille bleibt nicht untätig: er liebt. Es ist dies eine rein geistige Liebe, so dass die Seele sich manchmal fragt, was sie denn eigentlich liebt, und doch liebt sie Gott allein.

P. Bruno Burgener, P. Hubert Blüm, Kartäuser

Cist-Chron 137, 1977-3

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