Sonntag, 13. November 2011

Die Freude Kartäuser zu sein, 19

(leicht veränderter Bericht aus einer Veröffentlichung von chartreux.org)
(was hier für Männer beschrieben ist, gilt ebenso für Frauen analog den Bedingungen)

Die Einsamkeit und das Schweigen

Die Gesetzgebung des Ordens strebt danach, diese Einsamkeit und das Schweigen zu bewahren und zu begünstigen, welche zugleich die markantesten Züge der Spiritualität der Wüste und somit der Kartäuserspiritualität sind.

Die Statuten sagen: „Unsere Ordensväter sind einem Licht aus dem Osten gefolgt. Jenem
der alten Mönche, deren Herzen noch in lebendiger Erinnerung an das vergossene Blut
des Herrn glühten, welche das Leben in der Einsamkeit und die Armut im Geiste gelobten
und die Wüste bevölkerten.“

In der Heilige Schrift sowie in der Tradition der Kirche wird das eremitische Leben oft als der Gipfel aller Berufungen dargestellt. Die Statuten wollen zum Ausdruck bringen, dass „die Freude am Psalmensingen, die Lust an den Lesungen, die Glut der Gebete, die Tiefe der Betrachtungen,  die Verzückung in der Beschauung, das Taufbad der Tränen – durch nichts mehr gefördert wird als durch die Einsamkeit“ (Guigo).


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