Donnerstag, 12. Januar 2012

Generalaudienz am 2. Dezember 2009

An diesem Tag sprach der Heilige Vater in seiner Mittwochskatechese über Wilhelm von Saint-Thierry, obgleich dieser doch kein kanonisierter Heiliger ist. 
Unter anderem sagte Papst Benedikt XVI.:

Nach Wilhelm hat sodann die Liebe eine weitere wichtige Eigenschaft: Sie erleuchtet die Vernunft und gestattet es, Gott und in Gott die Menschen und Ereignisse besser und tiefer zu erkennen. Die Erkenntnis, die auf die Sinne und die Vernunft zurückgeht, verringert den Abstand zwischen dem Subjekt und dem Objekt, zwischen dem Ich und dem Du, beseitigt ihn aber nicht. Die Liebe hingegen bringt Anziehung und Gemeinschaft hervor, bis zu dem Punkt, daß es zu einer Verwandlung und einer Angleichung zwischen dem liebenden Subjekt und dem geliebten Objekt kommt. Diese Gegenseitigkeit von Zuneigung und Sympathie erlaubt nun eine viel tiefere Erkenntnis als jene, die allein durch die Vernunft zustande kommt. So erklärt sich ein berühmter Ausspruch Wilhelms: »Amor ipse intellectus est – bereits an sich ist die Liebe Prinzip der Erkenntnis.« Liebe Freunde, wir fragen uns: Trifft das nicht gerade für unser Leben zu? Ist es etwa nicht wahr, daß wir nur den und das wirklich kennen, wen und was wir lieben? Ohne eine gewisse Sympathie kennt man nichts und niemanden! 

Zur ganzen Ansprache geht es HIER

Kommentare:

  1. Irgendwie komme ich nicht an den ganzen Artikel, der Link führt nur zur Google Anmeldung - das war es dann . . .

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  2. Danke für den Hinweis, der Fehler ist beseitigt.
    Und ich habe mich ghefreut, dass doch jemand da ist, der mitdenkt und weiterliest. Danke!

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