Donnerstag, 3. Januar 2013

Goldener Brief 269

269. Damit er bis zu einem gewissen Grad das erkennt, was ihm fehlt, berührt die Gnade manchmal gleichsam im Vorübergehen den Sinn des Liebenden, entreißt ihn sich seiber und führt ihn hin zu dem Tag, der ist 40, fern vom Lärm der Welt, zu den Freuden des Schweigens. Da zeigt er sich ihm selbst (Ps 4,9) nach seinem Maß für einen Augenblick, für einen Zeitpunkt, damit er ihn sehen kann, wie er ist (1 Joh 3,2). Inzwischen verwandelt er ihn auch zu dem, was er selbst ist, 41 damit er nach seinem Maße sei, was Gott ist.


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