Sonntag, 5. Mai 2013

Kartäuser-Nelke

Bereits seit dem IX. Jahrhundert pflanzen die Kartäusermönche neben Gemüse auch Blumen in ihren Gärten. Weitaus bekannter als die Paradieslilie ist hierzulande die 
Karthäusernelke“.

Dianthus carthusianorum

Das Nelkengewächs wird mit französischem Namen Oeillet des Chartreux genannt; 
mit englischer Namen Carthusian Pink oder Charterhouse Pink.

Die Karthäusernelke war 1989 „Blume des Jahres“. Es handelt sich bei ihr um eine mehrjährige wintergrüne Staude, die an sonnigen Lagen an Waldrändern auftreten kann. Sie wird bei uns oft in Gärten verwendet, auch dort, wo der Boden mager, steinig und lehmig sein kann. Eher anspruchslos verbreitet sie sich auch von selbst sehr schnell. Sie wird 15-40 cm hoch und blüht von Juni bis September. Die geschützte Blume duftet angenehm durch ihr ätherisches Öl (Eugenol).

Wie die meisten Kräuter hat auch die Karthäusernelke heilende Wirkung; man spricht ihr schmerzstillend Wirkung zu, etwa bei Hautkrankheiten, Muskelschmerzen, Rheuma, Zahnschmerzen; auch bei Schlangenbissen soll sie helfen.



Schöne Fotos der Karthäusernelke.



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