Donnerstag, 9. Mai 2013

Liebe erhalten

Diese Selbstreform gründet letztlich in der reinen Gottesliebe:

Dionysus:

„Ich rede jetzt nämlich von der richtigen, selbstlosen Liebe, die kein Eigennutz oder keine selbstsüchtige Freude niederbeugt oder beschmutzt und die eigentlich als übernatürliche Liebe (caritas) bezeichnet wird; die nichts von Käuflichkeit und Geschäftssinn an sich trägt, in der der Liebende nicht danach strebt, etwas für sich zu erwerben oder das Geliebte für sich zu vereinnahmen; vielmehr richtet sie ihr Augenmerk auf das Wertgeschätzte und bemüht sich, für dieses all das zu erhalten, was voller Nutzen und Ehre ist."

(Vgl. Claudia Barthold in Dionysius Carthusianus, 32f)


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