Sonntag, 19. Mai 2013

Positive Theologie

Dionysius schöpft aus der Gedankenwelt des Areopagiten:

Eine zentrale metaphysische Konzeption besteht in dem neuplatonisch geprägten Modell eines Stufenkosmos mit hierarchischer Ordnung.

Diesen Entwurf verbindet er in seinen theologischen Darlegungen mit der aristotelisch-thomasischen Analogiekonzeption. Bekanntheit erlangt hat Pseudo-Dionysius mit seinem Ansatz einer theologia negativa.

Darin folgt Dionysius Carthusianus seinem Lehrer, insofern er die Verneinung aller Begriffe für Gott als angemessenste Denkform erachtet. Doch faktisch spielt bei ihm die negative Theologie keine nennenswerte Rolle, sondern er fokussiert den positiven Aspekt der Gotteserkenntnis.

(Vgl. Claudia Barthold in Dionysius Carthusianus, 32f)


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