Freitag, 17. Januar 2014

Den Forderungen der Liebe überlassen

Von dem Augenblick an, wo sich die Seele den Forderungen der Liebe überläßt, wo sie dem Rufe der Gnade folgt, hat sie Zugang zum Allerheiligsten in ihrem eigenen Innern. Dort wohnt der Vater und zeigt Seinen Sohn. Und in dem Maße, in dem der Mensch in hellhöriger Bereitschaft aufnimmt, was Gott ihm gibt, empfängt er auch die notwendige Kraft das zu tun, was der Vater von ihm verlangt. Versteht er es, dem göttlichen Worte zu lauschen, dann wird sein Leben kraft der vollkommenen Einheit, die Christus uns verheißen hat, zu einem immerwährenden Lobpreis in Gebet und Arbeit.

„Laß sie alle eins sein. Wie Du, Vater, in Mir bist und Ich in Dir bin, so laß sie in Uns eins sein, damit die Welt es glaube, daß Du Mich gesandt hast... und sie geliebt hast, gleichwie Du Mich geliebt hast“ (Joh 17,21. 23).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)



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