Donnerstag, 9. Januar 2014

Was kein Mensch jemals aussprach ...

- noch auszusprechen vermochte, hat uns der Sohn Gottes kundgetan.

Er überschritt die Schwelle des Unsagbaren und offenbarte uns nicht den Nachhall, sondern das ewige Wort des Vaters selbst, die Wirklichkeit des innergöttlichen Lebens. Hier erreicht die Weltgeschichte also ihren Höhepunkt. Es tobt die ganze Hölle, um das Schöpfungsdrama in eine Katastrophe zu stürzen. Die satanischen Mächte suchen den Himmel zu erstürmen und das Werk der Barmherzigkeit im Haß zu ersticken.

Doch in diesem Augenblick erringt die Liebe den Sieg. Der Kampf geht immer um das Menschenherz. Um es zu gewinnen, überschreitet die göttliche Liebe alle denkbaren Grenzen, Sie geht bis zum Äußersten.

„Es war vor dem Osterfest. Da Jesus wußte, daß für Ihn die Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater zu gehen, bewies Er ihnen, der die Seinen, die in der Welt waren, liebte, Seine Liebe bis zum Letzten“ (Joh 13,1).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)



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