Montag, 18. November 2013

Mit dem Staunen eines Kindes

Jeden Liebenden beglückt es, den Geliebten besser kennenzulernen und dadurch um so mehr befähigt zu werden, seinen Wünschen zu entsprechen und sich im Geiste inniger mit ihm zu vereinen.

So sollte der Lärm der Welt in uns verstummen, wir sollten unsere Natur meistern, um die Stimme des göttlichen Gastes in unserm Herzen zu vernehmen und keine Seiner Willensäußerungen zu überhören. Mit dem Staunen eines Kindes, das die Welt entdeckt, werden wir dann dort, wo unser geistiges Auge kurz zuvor noch nichts zu unterscheiden vermochte, das Wirken und die Ordnung Gottes täglich klarer erkennen.

„Darum ist mein Gebet; euere Liebe möge immer mehr zunehmen an Erkenntnis und jeglichem Verständnis, damit ihr die richtige Entscheidung treffen könnt. Dann werdet ihr am Tage Christi lauter und ohne Tadel dastehen“ (Phil 1, 9).

(vgl. Sendung der Stille, Kartäuserschriften für Christen von heute, 1957)




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