Samstag, 10. Januar 2015

Dom François de Sales Polien und sein Buch

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In dem der aszetischen Disziplin der katholischen Religion zugehörigen Buch „Das innerliche Gebet. Über die Notwendigkeit, es zu vereinfachen und wieder auf seine Grundlage zurück zu führen“ gibt Dom François de Sales Polien grundlegende Tipps und Erklärungen für ein Leben, das die Seele zum ewigen Heil führen soll.

Der Kartäuser schöpft dabei aus seiner reichen Erfahrung als Seelenhirte junger Menschen, die er in seiner Zeit als Diözesanpriester kannte. Dabei stellte er fest, dass das geistliche Leben ein inneres Lebens sein muss. Und dieses müsse vereinfacht werden, damit es von möglichst vielen Christen geübt und gepflegt werden könne. Ebenso fließen in sein Buch auch solche Erfahrungen ein, die er im Noviziat als junger Mönch und als Vorgesetzter von Mönchen gemacht hatte.

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Das Manuskript des Buches, das Joseph Tissot bekam, wurde von diesem gründlich studiert. Als treuer Priester und Ordensmann, wie als Schriftsteller geistlicher Texte, hatte er Erfahrung und erkannte, wie wertvoll das Schriftstück war, das man ihm übergeben hatte. Vielleicht hat er es überarbeitet und danach den Ordensoberen und den bischöflichen Autoritäten vorgelegt. In seinem Todesjahr 1894 wird es erstmals in Frankreich gedruckt und findet schnell weite Verbreitung.



Frühe franz. Ausgabe:

Le Rev. P. Joseph Tissot

La vie intérieure simplifiée et

ramenée à son fondement

Eine frühe der vielen deutschen Auflagen,

die im Manz-Verlag erschienen sind.


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