Samstag, 19. Februar 2011

Gott schauen, 17

1.      Wie die Gnade, die sich eine Zeitlang verbirgt, zu unserem Besten wirkt
(a)
Fürchte aber nichts, o Braut, verzweifle nicht, 
glaube nicht, du seist verschmäht, 
wenn der Bräutigam sein Antlitz für kurze Zeit vor dir verbirgt. 
All das ist zu deinem Besten: sein Kommen und Gehen sind ein Gewinn für dich. 
Für dich ist er gekommen, für dich zieht er sich zurück. 
Zu deinem Trost ist er gekommen,
aus Klugheit hat er sich zurückgezogen, 
„damit du dich wegen der einzigartigen Gnade nicht erhebst“ (vgl. 2 Kor 12,7) 
und damit du nicht versucht wirst, deine Gefährten geringzuachten 
und seine beständige Nähe nicht der Gnade, 
sondern der Natur zuzuschreiben.

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