Freitag, 11. Februar 2011

Nach dem Verscheiden des Kranken, 2

Aus den Kartäuser-Statuten


Für jede Person unseres Ordens, auch für einen Novizen, wird nach seinem Tod innerhalb des ganzen
Ordens eine Messe von jedem Priester gefeiert [...]. Die Nichtzelebranten aber opfern eine Messe und eine Kommunion auf.
Marienau, Auf dem Weg zur Grabstätte (Aachener Kirchenzeitung 50/1995)
Außerdem feiern oder opfern die Mönche, auch die Novizen, die im Haus wohnen, in dem jemand stirbt, sowie die Professen, Donaten und Novizen des Hauses, von dem der Verstorbene Professe, Donat oder Novize ist, wo immer sie weilen, eine zweite Messe auf und beten eine Agenda außerhalb des Konventes [...]. Die Brüder können für diese Agenda nach Belieben auch dreißig Pater noster und Ave Maria mit Gloria und Veniam in folgender Weise beten: zehnmal Pater und Ave, dann Gloria und Veniam; das Ganze wird dreimal wiederholt.
Marienau, Bevor der Leichnam mit Erde bedeckt wird (Aachener Kirchenzeitung 50/1995)

Wir raten, die gleichen Fürbitten für jene Personen des Ordens zu verrichten, mit denen wir zusammenlebten. Überdies wird im Sterbehaus des Verstorbenen und in seinem Professhaus beziehungsweise Donationshaus ein eigenes Trizenarium gehalten […] und im Hauskalender ein immerwährendes Jahresgedächtnis eingetragen […].

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