Dienstag, 18. September 2012

Goldener Brief 210

210. Wenn er darum auch auf Erden den ihm anvertrauten Körper leitet, liebt er es dennoch, mit dem besseren Teil seiner selbst, nämlich mit seinem Gedächtnis, seinem Verstand und seiner Liebe immer dort zu weilen, von wo er nach seiner Überzeugung alles, was er ist und was er hat, empfangen hat (1 Kor 4,7). Und er darf hoffen - insofern in diesem Punkt dem Menschen Hoffnung gegeben ist -, dass er auf ewig dort bleiben und mit der vollen Gottesschau auch die volle Ähnlichkeit erlangen wird, wenn er es nicht vernachlässigt, sein Leben der guten Hoffnung anzugleichen.

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