Sonntag, 6. Mai 2012

Goldener Brief 84


84. Ferner soll man irgendeine Arbeit ausführen, auch Handarbeit, nicht sosehr deswegen, weil sie den Geist für eine Zeit durch die Freude, die sie bereitet, festhält, sondern weil sie die Freude für die geistlichen Übungen bewahrt und nährt. Bei der Arbeit soll sich der Geist eine Zeitlang erholen, aber nicht schlaff werden. Daher soll er sich leicht frei machen, sobald es ihm gut scheint, zu sich zurückzukehren, ohne Widerspruch des Willens, der an der Arbeit hängt, ohne Befleckung durch die erfahrene Freude oder durch die Bilder der Erinnerung.

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