Montag, 18. Juni 2012

Goldener Brief 127


127. Damit soll nach der Meinung des Apostels (Röm 6,19) nicht gesagt sein, dass nicht auch das menschlich scheine, dass es sich nicht gezieme, nicht sein dürfe und nicht richtig sei, dass der Kopf manchmal im Dienste Gottes schmerzt, der früher oft bis zum Schmerz in der Eitelkeit der Welt arbeitete; dass der Magen hungert bis zum Knurren, der einst oft angefüllt war bis zum Erbrechen. Doch ein Maß muss in allen Dingen eingehalten werden. Der Körper muss manchmal gezüchtigt, er soll aber nicht aufgerieben werden. Denn die körperliche Tätigkeit hat zwar wenig Nutzen, ist aber dennoch nützlich (1 Tim 4,8).

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