Donnerstag, 6. Dezember 2012

Goldener Brief 248

248. Wenn diese Gedanken auch durch eine gewisse verborgene Kraft der Vernunft hervorgerufen werden, so kommen sie dennoch nicht aus der Vernunft und der Verstand wird zu ihnen gezogen, da es zu ihnen keine Zustimmung des Erkennenden gibt. Wenn man aber ernsthaft über ernste Dinge nachdenkt, ruft der Wille durch die freie Entscheidung der Vernunft alles aus dem Gedächtnis hervor, was er benötigt, und wendet den formenden Verstand dem Gedächtnis zu. Der Verstand wendet das Geformte, was immer es sein mag, der Sehschärfe des Denkenden zu, und so wird die Tätigkeit des Denkenden durchgeführt.

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