Dienstag, 18. Dezember 2012

Goldener Brief 259

Die dreifache Ähnlichkeit und
die Einheit mit Gott

259. Und das ist die ganze Vollkommenheit: die Ähnlichkeit mit Gott. Nicht vollkommen sein wollen heißt sich verfehlen. Daher muss man für diese Vollkommenheit den Willen beständig nähren und die Liebe bereiten. Man muss den Willen daran hindern, sich an fremde Dinge zu verlieren. Man muss die Liebe hüten, dass sie nicht befleckt wird. Nur deswegen sind wir geschaffen worden und leben wir, dass wir Gott ähnlich sind. Nach dem Bild Gottes sind wir nämlich geschaffen worden (Gen 1,26).

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